Sprenger Anna Theresia, Sr. Maria Benigna; Hauptschuldirektorin und Schriftstellerin

Geb. Kufstein, Tirol, 7.7.1917

Gest. 2000?

Ausbildungen: Legte 1938 die Matura an der Lehrerinnenbildungsanstalt in Innsbruck ab. Lehramt für Hauptschulen in Geschichte, Geografie und Deutsch.

Laufbahn: Trat 1938 in den Orden der Tertiarschwestern in Hall in Tirol ein. Während des Zweiten Weltkrieges war sie Lehrerin und Präfektin eines Instituts in Mühlbach bei Brixen und lehrte später in Rovereto und Ica bei Abbazia. Nach dem Krieg war sie Lehrerin an der Volks- und Hauptschule für Mädchen in Hall, ab 1964 dort Direktorin. Sie veröffentlichte literarische und sprachpädagogische Beiträge sowie heimatkundliche Aufsätze und Hörspiele. Außerdem arbeitete sie bei Lesebüchern mit.

Ausz., Mitglsch.: 1975 Anerkennungspreis der Kammer für Arbeiter und Angestellte Tirol für Lyrik; Verdienstmedaille des Landes Tirol; Ehrenzeichen der Stadt Hall für Lyrik; Professorentitel; Oberstudienrat; Mitglied des Turmbundes, der Gesellschaft für Literatur und Kunst und der Tiroler Lehrervereinigung.

W. u. a.: „Windschatten. Gedichte“ (1976), „Südtirol-Gedichte“ (1977), „Anti-Poesie oder Die verdunkelte Botschaft“ (1979), „Der Smaragd. Ein Märchen zum Lesen und Spielen“ (1979), „Zwischen Stern und Asphalt“ (1979), „Brannte nicht unser Herz? Passionsspiel“ (1980), „Der Ruf aus den Wäldern“ (1981), „Und die Söhne werden ihren Vätern gleichen. Hörspiel.“ (1982), „In die Fülle der Zeit. Gedichte“ (1987), „Wendelin. Ein Kinderbuch“ (1988)

L.: Hübner 1993, Ruiss 1995, Ruiss 1997, Ruiss 2001