Flach Auguste, geb. Tänzer, Psychologin
Geb. Wien, Österreich, 20.3.1891
Gest. Melbourne, Australien, 4.11.1972

Auguste Flach wurde am 20. März 1891 in Wien geboren, in den Wiener Meldeunterlagen ist als Religion ‘mosaisch’ angeführt. Ihr Vater, David Tänzer (geb. 1861), arbeitete in Wien als Kaufmann, er verstarb im Jahre 1932. Ihre Mutter, Sofia Tänzer (geborene Berdach), wurde 1865 in Wien geboren und im August 1942 nach Theresienstadt deportiert, sie überlebte nicht. Auguste Flach hatte zwei Brüder: Dr. Felix Tänzer (geb. 1888) war in Wien als Rechtsanwalt tätig und starb 1934. Ihr zweiter Bruder, Paul Tänzer, wurde1894 geboren, war ein ehemaliger k.u.k. Offizier und arbeitete nach der Heirat mit der aus einer wohlhabenden Familie stammenden Susanne Hauser für das Unternehmen seiner Schwiegereltern. Er verließ Wien 1938 und gelangte im April 1941 mit seiner Familie in die USA, wo er seinen Lebensunterhalt zunächst als Pianist und dann als Stahlimporteur und -exporteur bestritt. 1954 übersiedelte er mit seinem Sohn, Franz Herbert Leopold Tänzer (1921-2003), nach Deutschland. Sein Sohn begann schon in den USA unter dem Namen Francisco Tanzer seine schriftstellerische Tätigkeit, sein Nachlass befindet sich in der Österreichischen Nationalbibliothek. In seinen Erinnerungen mit dem Titel Der Österreicher in mir, die 2006 von Daniela Strigl herausgegeben wurden, finden sich keinerlei Erwähnungen der Eltern und Geschwister seines Vaters.

Auguste Tänzer heiratete am 10.11.1910 den Ingenieur Arthur Flach, der am 02.07.1882 in Konskau (heute tschechisch Konská) geboren wurde und 1963 in Melbourne verstarb. Als zweitältestes von sieben Kindern musste er sich seine Ausbildung selbst finanzieren: die Matura, die er 1901 in Teschen (heute polnisch Cieszyn) ablegte, und ein Ingenieurstudium an der Technischen Hochschule Wien, das er von 1901-1907 absolvierte. Mit einem Ingenieursdiplom und einem Diplom als Marineingenieur nahm er eine Stelle bei der Heizungsanlagenfirma Koeling an, in der er durch eine Erfindung schnell in die Position eines Chefingenieurs aufstieg. Im Jahr 1910 gründete er in Wien seine eigene Firma ‘Gefia’, die auch eine Niederlassung in Brünn besaß. Damit konnte er seiner Familie im Laufe der Jahre eine großbürgerliche Existenz bieten, die dem Wiener Leben entsprechend in kulturellem Reichtum und Verbindungen zur politischen und ökonomischen Elite der Stadt bestand. 1912 wurde ihr Sohn, Georg Flach, 1923 der zweite Sohn, Robert Flach geboren. Während des Ersten Weltkrieges arbeitete Auguste Flach für das Rote Kreuz an der Wiener Universität, die in ein groβes Lazarett umgewandelt worden war.

Über den Ausbildungsweg von Auguste Flach gibt es nur wenige Informationen. In der Geschichtsarbeit ihres Neffen, die auf einem 1961 durchgeführten Interview mit Auguste und Arthur Flach beruhte, kann man lesen: From High School she continued her studies at the University of Vienna, where she took a course which included Psychology, Psychiatry, and Biology. […] After leaving the University and receiving her Diploma, Mrs. Flach went to the Psychological Institution (sic) and did research there” (Flack, 1962). Sowohl in den Inskriptionsblättern wie auch in den Rigorosenprotokollen des Wiener Universitätsarchivs finden sich jedoch keine Eintragungen zu Auguste Flach, was aber nicht bedeutet, dass sie nicht an Seminaren und Vorlesungen in den genannten Fachgebieten teilgenommen hat. Es ist anzunehmen, dass sie in der Zeit von 1910 bis 1925 zum großen Teil autodidaktisch, d.h. selbstbestimmt ihre Studien durchführte. Auf jeden Fall zeugt ihr weiterer Werdegang sowohl in theoretischer wie auch in forschungspraktischer Hinsicht von einer ausgezeichneten Kenntnis des akademischen Forschungsbetriebs.

1925 erscheint ihre erste Veröffentlichung in der renommierten Psychologiezeitschrift Archiv für die gesamte Psychologie. Es handelt sich um einen siebzigseitigen Artikel mit dem Titel Über symbolische Schemata im produktiven Denkprozeß. Überschrieben ist der Text mit: „Aus dem Psychologischen Institut Wien“. Dies zeigt, dass Auguste Flach auch ohne offizielle Anbindung (als Doktorandin oder Mitarbeiterin) von Karl und Charlotte Bühler als festes Mitglied des Instituts erachtet wurde. Karl Bühler war seit 1922 in Wien und hatte den Lehrstuhl für Philosophie, Psychologie und experimentelle Pädagogik an der philosophischen Fakultät inne. Gemeinsam mit seiner Frau Charlotte baute er in diesen Jahren eines der produktivsten und renommiertesten psychologischen Institute in Europa auf (Benetka, 2023). Die Studie von Auguste Flach stieβ bald schon auf das Interesse eines nachmals berühmten Autors: Sie wurde vom französischen Philosophen und Existentialisten Jean-Paul Sartre in seiner DEA-Doktorarbeit ausführlich besprochen (s. auch Sartre, 1940). Er ordnet Auguste Flach zwar in die Würzburger Schule der Denkpsychologie ein, zu deren Mitgliedern Oswald Külpe, Karl Marbe, Narziss Ach und Karl Bühler zählten, interessierte sich jedoch gerade deshalb für ihre Studie, weil sie eine zu der Theorie der Würzburger komplementäre These entwickelte und damit deren Denkbegriff erweiterte. Während die Würzburger Schule Anfang des 20. Jahrhunderts von einem bildlosen Funktionieren des Denkens sprach, geht Flach von der Hypothese aus, dass es abstrakte Gedankengehalte gibt, die auch an sinnlichen Anschauungen erfasst werden können, und zwar dann, wenn letztere als symbolische Darstellungen fungieren. Für Flach heißt dies, dass die produzierten Bilder keine Eigenbedeutung besitzen und auch nicht dazu benutzt werden, um das Denken zu illustrieren, sondern ausschließlich als ‘Mittel’ fungieren, die das Denken ermöglichen. Es zeigt sich, so Flach, dass an dem Bild gedacht worden war“ (1925, 371). Demonstriert wird dies an der Verständniserarbeitung komplizierter Sätze, die sich Auguste Flach von den Probanden berichten lässt. Diese Berichte basieren auf der Selbstbeobachtung. Auch wenn die Methode der Introspektion seit der Debatte zwischen Bühler (1907, 1908) und Wundt (1907) dem von Wundt vehement formulierten Vorwurf der ‘Unwissenschaftlichkeit’ ausgesetzt war, findet man sie am Wiener Psychologischen Institut immer wieder angewandt. Dies hat, wie Auguste Flach sagt, mit dem psychischen Tatbestand des Denkerlebnisses“ (1925, S. 381) zu tun. Schon Franz Brentano (1874, Kapitel 2) hatte in seiner Psychologie vom empirischen Standpunkte die These aufgestellt, dass die unbestreitbare Tatsache der inneren Wahrnehmung als Erkenntnisquelle vom Psychologen genutzt werden kann, und zwar indem mit Hilfe des Gedächtnisses das Erlebte reproduziert wird. In ihrer Studie nutzt Auguste Flach den Schemabegriff, um die oben beschriebene Funktion der sinnlichen Anschauungen zu konzeptualisieren. Damit verweist ihr Text schon 1925 auf eine Kontinuität in den psychologischen Arbeiten Karl Bühlers, die dieser später in seiner 1934 erschienenen Sprachtheorie expliziert. Hier transponiert er die in seiner 1907 geschriebenen Habilitation zur Denkpsychologie entdeckten syntaktischen Schemata in das Gebiet der Sprache und diskutiert das ‘Ordnungsgeschäft’ der Schemata beim Sprechen (Bühler 1934, 251-255). Auf ein zweites Merkmal dieser Schemata verweist Auguste Flach in ihrem Text: Schemata gehen aus aktuellem Denken hervor, existieren eigentlich nur in der unmittelbaren Vergegenwärtigung, in dem Moment, in dem mit ihnen etwas gedacht wird. Die von Auguste Flach vorgeschlagene Herangehensweise hat bis heute nichts von ihrer Originalität eingebüßt und bietet interessante Anschlussstellen an aktuelle Debatten. Z.B. wird seit den 1990er Jahren sowohl in der Sprach- wie auch in der Medienphilosophie verstärkt über Kulturtechniken (Diagramme, räumliche Koordinatensysteme, Assoziogramme usw.) und ihre Rolle für die Konstitution von Denkprozessen diskutiert. Verwiesen sei hier auf die Arbeiten um Sybille Krämer (Krämer et al. 1997, Cancik-Kirschbaum et al., 2012). Dabei fällt auf, dass in diesen Debatten das analytische bzw. erklärungstheoretische Potenzial des Schema-Begriffs keine Verwendung findet, was zur Folge hat, dass die psychologische Dimension des Phänomens oft unterbelichtet bleibt.

Der zweite von Auguste Flach unter der Ägide des Wiener Psychologischen Instituts veröffentlichte Text Zur Psychologie der Ausdrucksbewegung (1928) betrifft ein Thema, dem im Weiteren in der Bühler-Schule viel Aufmerksamkeit geschenkt wurde, nämlich die Ausdrucksforschung. Ab 1932 werden mehrere Dissertationen zu diesem Thema approbiert (z.B. Herzog, Weiss) und Karl Bühler veröffentlicht 1933 sein Buch Ausdruckstheorie. Das System an der Geschichte aufgezeigt. Diese Forschungen wurden in den folgenden Jahren auch auf das neue Medium Film ausgedehnt. Liest man auch diese Studie von Auguste Flach im Kontext der Bühler-Arbeiten, dann fällt wiederum auf, dass sie zwar bestimmte Ideen aufgreift, dabei jedoch auch und vor allem eine originelle eigene Sicht vertritt. Während Bühler zwei Ansätze in der Ausdrucksforschung privilegierte – die Indiziensuche (Herausfinden der für einen Ausdruckstyp relevanten Elemente) und die Resonanzforschung (Ausdruck beruht immer auf einem Erlebnis und drückt dieses unmittelbar aus) – stellt Flach die Ausdrucksbewegungen in den Mittelpunkt ihrer Untersuchung. Sie werden von ihr als sich auf jeweils typische Weise konstituierende Bewegungsabläufe (Sukkzesionsgestalten), die sich in der Zeit entfalten, bestimmt. Dies erklärt sich aus der ihrer Studie zugrundeliegenden Hypothese. Sie geht davon aus, dass es eine feste und überindividuelle Zuordnung von innerer Situation und motorischem Ablauf(Schultz, [1932]1950, 306) gibt, die die Grundlage für die Konstitution von Ausdruck bildet. Der Sinn der Bewegung (z.B. Entsetzen oder Freude) konstituiert sich erst im Verlaufe der Bewegung, also kinästhetisch und taktil; er kann nicht intendiert oder vorgestellt werden, sondern wird zu einem bestimmten Moment durch die körperlichen Bewegungszustände erzeugt, erscheint durch diese. Körperliches und Seelisches greift ineinander (Flach, 1928, 461), schreibt Auguste Flach. Es gibt eine gegenseitige Determiniertheit oder genauer Durchdringung zwischen beiden, denn eins existiert nicht ohne das andere in der Ausdrucksbewegung. Genau deshalb wendet sich Flach gegen die Versuche, Ausdrucksgestalten in Fotographien darzustellen, sie in Bewegungsbildern zu fixieren, denn damit wird der Phänomencharakter bzw. der psychologische Tatbestand beim Ablauf von Bewegungen nicht erfassbar. Auch in diesem Text macht sich ihre eindeutige Positionierung als Psychologin bemerkbar: Es geht ihr um die ‘psychologischen Tatbestände’, deren Erfassung nicht nur gut durchdachte experimentelle Versuchsanordnungen erfordert, sondern auch begrifflich fundierte Hypothesen und Modelle.

Ab 1930 wird Auguste Flach in den Dokumenten des Psychologischen Instituts nicht mehr erwähnt, dafür erscheint ihr Name in einem anderen institutionellen Zusammenhang. 1934 wurde im Rahmen des Vereins für angewandte Psychologie und Psychopathologie eine Arbeitsgemeinschaft zwischen der Wiener Psychologischen Schule Bühlers und der von Otto Pötzl geleiteten Wiener Psychiatrisch-neurologischen Schule gegründet, die bis 1938 tätig war (s. Friedrich, 2022, Kap. 3.2. und Friedrich & Benetka, 2026). Gemeinsam mit Karl Theodor Dussik berichtete Auguste Flach im Auftrage des Vereinsvorstandes in der Wiener Medizinischen Wochenschrift über die Tätigkeit dieser Arbeitsgemeinschaft. Ein Teil der von Flach und Dussik erstellten Protokolle wurde als Sonderdruck (1935) veröffentlicht. Beim Lesen zeigt sich, dass dieses heute kaum mehr existierende Textgenre – das Protokoll wissenschaftlicher Vorträge und Debatten – von Flach und Dussik mit Meisterschaft exerziert wurde.

Es kann davon ausgegangen werden, dass Auguste Flach in den Jahren zwischen 1934 und 1938 an der Wiener Psychiatrisch-Neurologischen Universitätsklinik bei Otto Pötzl gearbeitet hat. Dafürsprechen sowohl die weiteren Veröffentlichungen Flachs, die sie selbstständig oder in Zusammenarbeit mit Mitarbeitern der Universitätsklinik publizierte, so mit Alfred Auersperg und Christine Palisa, wie auch die Berichte ihres Sohnes Robert Flach. Ausserdem existiert ein Certificate über ihre Tätigkeiten, das Otto Pötzl am 29. März 1938 ausstellte. Erstaunlich ist auch hier, wie rasch Auguste Flach sich in einen völlig neuen Forschungszusammenhang einarbeiten konnte. Erstaunlich bleibt auch, dass ihre so aktive Präsenz – wie schon im Falle des Psychologischen Instituts – keine der üblichen institutionellen Spuren hinterlassen hat, denn auch in den Archiven des AKH findet man keinerlei Erwähnung ihrer Arbeit.

Am 9. Mai 1938 tritt Auguste Flach aus der Israelitischen Kultusgemeinde Wien aus; Ende 1938 emigrierte sie mit ihrem Mann und ihrem jüngsten Sohn nach Australien. Das Visum dafür wurde ihnen durch die Bürgschaft des damaligen Generalstaatsanwalts, einem Mr. Whitlam, ermöglicht. Auch die Emigration änderte nichts an dem Willen Auguste Flachs, weiterhin in der Psychologie tätig zu sein. Schon im Frühjahr 1939 ersuchte sie in Australien um eine Anerkennung ihrer beruflichen Kompetenzen. Die ihr in Wien so wichtige Forschungsarbeit setzte sie jedoch nicht fort. Sie arbeitete als praktizierende Psychologin zuerst in Hobart, dort ist sie auch als Bewährungshelferin für straffällige Jugendliche tätig geworden. Ab 1951 hatte sie eine Praxis in Launceston. 1958 zog sie mit ihrem Mann nach Melbourne, in die Nähe der Enkelkinder, und setzte auch hier ihre Aktivitäten als Psychologin in verschiedenen Institutionen fort. Im Jahre 1949 veröffentlichte sie noch einen wissenschaftlichen Text. On Freedom hat sie mit dem Politikwissenschaftler W. A. Townsley von der Universität Tasmanien geschrieben. Ein neuer institutioneller Zusammenhang? Auf jeden Fall ein weiteres Indiz für eine Biografie, die außergewöhnlich ist (Friedrich, 2025). Sie erzählt von der Autonomie und Schaffenskraft einer Frau, die die damals existierenden Bedingungen für sich nutzte, um in der Wissenschaft tätig zu sein. Zu diesen Bedingungen gehörten: eine gesicherte soziale Existenz, die es ihr erlaubte, ohne Studienabschluss und formelle Anstellung zu arbeiten und ein akademisches System, das sich im Wien der 1920er/1930er Jahre auch und vor allem auf Originalität und Engagement stützte und diese förderte, etwas, was in dem heutigen, auf formale Zertifikate fußenden Universitätssystem wohl nur noch selten zu finden ist. So entwickelte sie eine Passion für die Psychologie als Wissenschaft und als Arbeit für und am Menschen, eine Passion, die sie bis ins hohe Alter lebte. Auguste Flach starb am 4. November 1972 in Melbourne.

Werke:

Flach, Auguste (1925). Über symbolische Schemata im produktiven Denkprozeß. Archiv für die gesamte Psychologie, 52, 369–441.

Flach, Auguste (1928). Die Psychologie der Ausdrucksbewegung. Archiv für die gesamte Psychologie, 65, 435-533.

Flach, Auguste (1931). Die Psychologie der Ausdrucksbewegung. In I. Internationale Tagung für angewandte Psychopathologie und Psychologie, Wien 5.-7- Juni 1930, Referate und Vorträge, hrsg. von Heinz Hartmann, Martin Pappenheim, Erwin Stransky (202-209). Berlin: Verlag von S. Karger.

Flach, Auguste (1935). Psychomotorische Gestaltbildung im normalen und pathologischen Seelenleben. Archiv für die gesamte Psychologie, 9, 97-152.

Flach, Auguste & Palisa, Christine (1935). Zur Psychopathologie des Zeiterlebens im postencephalitischen Blickkrampf. Zeitschrift für die gesamte Neurologie und Psychiatrie, 154, 599-620.

Flach, Auguste & Palisa, Christine (1936). Zum Problem der Verarbeitung organischer Symptome bei Schizophrenie. Zeitschrift für die gesamte Neurologie und Psychiatrie, 156, 274–286.

Auersperg, Alfred & Flach, Auguste (1938). Zur Symptomatologie der Delirien bei occipitoparietalen Herden. Archiv für Psychiatrie und Nervenkrankheiten, 107, 616- 635.

Palisa, Christine & (Flach, Auguste) (1938). Zur Frage der hirnpathologischen Erscheinungen des Insulinshocks. Archiv für Psychiatrie und Nervenkrankheiten, 108(5), 633- 660.

Townsley, Wilfred A. & Flach, Auguste (1949). On Freedom. The Australian Quarterly, 21 (3), 45-56.

Quellen:

Flack, Dennis (1962). Flach-Tänzer History, school project in history. Melbourne: Camberwell High School.

Flach, Robert (2013). Memories. Lienz.

Historische Wiener Meldeunterlagen 1920-1936 Auguste Flach. In Wiener Stadt- und Landesarchiv.

Index der jüdischen Matrikeln, Wien und Niederösterreich. In Wiener Stadt- und Landesarchiv.

Literatur:

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Brentano, Franz (1874). Psychologie vom empirischen Standpunkte. Leipzig: Duncker & Humblot.

Bühler, Karl (1907). Tatsachen und Probleme zu einer Psychologie der Denkvorgänge: I. Über Gedanken. Archiv für die gesamte Psychologie, 9, 297‑365.

Bühler, Karl (1908). Tatsachen und Probleme zu einer Psychologie der Denkvorgänge, III. Über Gedankenerinnerung. Archiv für die gesamte Psychologie, 12, 24‑92.

Bühler, Karl (1908). Tatsachen und Probleme zu einer Psychologie der Denkvorgänge, IV. Nachtrag: Antwort auf die von Wundt erhobenen Einwände gegen die Methode der Selbstbeobachtung an experimentell erzeugten Erlebnissen. Archiv für die gesamte Psychologie, 12, 93-123.

Bühler, Karl (1933). Ausdruckstheorie: das System an der Geschichte aufgezeigt. Jena: G. Fischer.

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Friedrich, Janette (Hrsg.). (2022). Karl Bühler und das Wiener Psychologische Institut. Dokumente und Fundstücke, Bühleriana, Band 1. Lausanne: sdvig press.

Friedrich, Janette (2025). Auguste Flach (1891-1972) – die Entdeckung einer ungewöhnlichen Biographie. Psychologische Rundschau, 76 (1), 21‑22.

Friedrich, Janette (2026). Auguste Flach. In Janette Friedrich & Gerhard Benetka (Hrsg.), 100

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Wittels, Fritz (1928). Rezension zu Flach, Über symbolische Schemata im produktiven Denkprozeß. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 14, 2, 257-258. 

Wundt, Wilhelm (1907). Über Ausfrageexperimente und über die Methoden zur Psychologie des Denkens. Psychologische Studien, 3, 301-360.

Autorin der Biografie: Janette Friedrich