Mazohl, Brigitte

*1947, Bozen
Historikerin

Geb. am 2.7.1947 in Bozen. 1966 Reifeprüfung am Humanistischen Gymnasium in Bozen; Studium der Geschichtswissenschaften im Hauptfach und Belegung von Lehrveranstaltungen in Kunstgeschichte, Publizistik, Pädagogik, Philosophie und Russisch an der Universität Salzburg; Promotion 1971; danach Jahre beruflicher Unsicherheit mit semesterweisen Assistentenstellen-Vertretungen (u.a. SoSe 1974 in Mainz), Forschungsstipendien im In- und Ausland, z.B. ein Jahr am Österreichischen Kulturinstitut in Rom, zwei Jahre in Wien, drei Jahre am Institut für Europäische Geschichte in Mainz; 1972 Eheschließung; 1975 Geburt des Sohnes Thomas; 1980 Assistentenstelle an der Universität Salzburg, 1986 Habilitation für Neuere Geschichte − Universitätsdozentin; 1991 Gastprofessur an der Universität Innsbruck, 1992 Gastprofessur an der Universität Klagenfurt; ab 1993 Professur für Österreichische Geschichte an der Universität Innsbruck; 1996 – 1999 Institutsvorständin und Prodekanin; 1997 Ehescheidung; 1999 ­– 2001 Vizedekanin für Prüfungswesen, ab 2004 Mitglied bzw. Ersatzmitglied des Akademischen Senats, 2005 – 2013 Institutsleiterin; 2006 zweite Eheschließung; seit 2004 korr. Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, seit 2008 wirkliches Mitglied; ab 2008 Vorsitzende der Kommission für Neuere Geschichte Österreichs; 2003 – 2008 Referentin für Geschichtswissenschaften im Kuratorium des FWF, 2013 im Dreiervorschlag für die Präsidentschaft des FWF; seit 2013 Präsidentin der Philosophisch-Historischen Klasse der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
2011 Verleihung des Ehrenzeichens des Landes Tirol.

So präsentiert sich eine erfolgreiche (Geistes-)Wissenschafter-Normal-Biographie der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Österreich. Aber ist das auch eine klassische Wissenschafterinnenbiographie? Sicher nicht. Hatte doch erst 45 Jahre nach der ersten Habilitation einer Historikerin 1969 zum ersten Mal eine Frau eine Professur für Geschichte an einer österreichischen Universität erhalten, nicht an einer bereits renommierten, sondern an der neu gegründeten Universität Salzburg, nicht für eines der (damals) besonders prestigeträchtigen Fächer, sondern für Österreichische Geschichte mit besonderer Berücksichtigung der Zeitgeschichte. Wurde nicht den Mädchen dieser (und auch späterer Jahrgänge) nahegelegt, sich mit einem Bürojob zufriedenzugeben, maximal Handarbeits- oder Volksschullehrerin zu werden, mit dem Argument „Du heiratest ja doch“? Und führte nicht bei Absolvierung des Gymnasiums das Universitätsstudium meist wieder ins Lehrerinnendasein?
B. M. verweigerte sich der Ausbildung zu einem typischen Frauenberuf, da für sie bereits als junges Mädchen der wichtigste Lebensinhalt war, lernen zu können. Sie erkämpfte sich gegen die elterlichen Erwartungen den Besuch des Humanistischen Gymnasiums, wo gerade der Unterricht in den alten Sprachen sie faszinierte und prägte, und ging dann, untypisch für eine Südtirolerin, nicht an die „Landesuniversität“ Innsbruck, sondern an die neu gegründete Universität Salzburg. Aufgrund ihres Interesses an den Menschen, am Denken der Menschen, an Literatur, Philosophie, bildender Kunst, Musik wählte sie das Fach Geschichte, das damals diese Erwartungen noch nicht einlöste, aber in den folgenden Jahrzehnten, als aus dem Kollektivsingular Geschichte wieder viele Geschichten wurden, ein ideales Betätigungsfeld für die Umsetzung dieser Wünsche wurde, was die thematische Vielfalt von B. M.s Forschungsarbeiten zeigt.
Mit dem Dissertationsthema „Die Autonomiebestrebungen im Trentino 1848/49“, also den Aktivitäten der italienischsprachigen Minderheit im damaligen Tirol, wurde sie einerseits betraut, da es in Salzburg damals kaum fließend italienisch sprechende Geschichtestudierende gab, andererseits war es auch selbst ausgesucht, gewissermaßen als „Umkehrthema“ zur Südtirolproblematik. Vier Jahrzehnte später kehrte B. M. zum Minderheitenthema zurück: als Mitherausgeberin von Minoranze negli imperi. Popoli fra identità nazionale e ideologia imperiale (2013).
Im Verlauf des Forschungsaufenthaltes am Institut für Europäische Geschichte in Mainz klärte sich für B. M. auch ihr weiterer beruflicher Weg: Sie entschied sich für eine Karriere als Forscherin und blieb zunächst im Bereich österreichischer und italienischer Geschichte im „langen“ 19. Jahrhundert: Ihr erstes großes Forschungsfeld war Lombardo-Venetien. Aus der intensiven Archivarbeit gingen nicht nur zahlreiche Aufsätze in deutscher und italienischer Sprache hervor, sondern schließlich auch die Habilitationsschrift Österreichischer Verwaltungsstaat und administrative Eliten im Königreich Lombardo-Venetien 1815-1859 im Jahr 1986, die 1993 erweitert in Buchform erschien. Auch wenn in dieser Publikation von „Verwaltungsgeschichte als Verfassungs- und Sozialgeschichte“ gesprochen wird und vom „Befassen mit Grundfragen der Herrschaftsorganisation überhaupt“, so zeigen sich doch viele aktuelle kulturgeschichtliche Ansätze. Es geht nicht nur um die Struktur der Verwaltung, personelle Besetzungen und administrative Eliten, sondern auch um die Präsenz des Staates an der Peripherie und um die unterschiedlichen Welten, die dort aufeinander treffen, um die „Administrative Organisation des Raumes“, um (Staats-) „Diener und Träger von Fremdherrschaft“, um Probleme von „Repräsentation und Stellvertreterschaft“, um Fragen des Allgemeinen, des Typischen, des Gesetzmäßigen und der Besonderheit, dies alles diskutiert im Rahmen der Analyse des reichhaltigen Quellenmaterials, denn „[…] wo, wenn nicht innerhalb der konkreten Praxis wissenschaftlichen Arbeitens, sollte theoretische Reflexion angesiedelt sein?“ Die Befassung mit den Beziehungen zwischen Österreich und Italien blieb ein Leitthema und mündete neben zahlreichen Aufsätzen in den Tagungsband Österreichisches Italien – italienisches Österreich? Interkulturelle Gemeinsamkeiten und nationale Differenzen vom 18. Jahrhundert bis zum Ende des Ersten Weltkrieges (1999).
Da sich B. M. bereits seit ihrer Studentinnenzeit mit Frauenfragen befasst hatte, galt eine Forschungsfrage auch den Ehefrauen der administrativen Eliten ihrer Habilitationsschrift und führte zu ihrem ersten Aufsatz im Bereich Historische Frauenforschung: Die Beamtenfrau als historisch absente Größe im 19. Jahrhundert (1987), dem zahlreiche Publikationen zu theoretischen Überlegungen von Frauenforschung, feministischer Geschichtswissenschaft und gender studies folgten, sowie Arbeiten zur Dichotomie öffentlich/privat, zu Frauenbild und Frauenbildung, Frauen in der Geschichtswissenschaft, die (Mit-)Herausgabe von Sammelbänden zu frauenspezifischen Themen, wie Bürgerliche Frauenkultur im 19. Jahrhundert (1995) oder Frauenklöster im Alpenraum (2012), sowie die Gründung der Zeitschrift L´HOMME zusammen mit Edith Saurer und Herta Nagl-Docekal 1990 und in der Folge die Mitherausgabe mehrerer Themenhefte.
Verwaltungsgeschichte umfasst immer auch die Frage, wie die Kommunikation zwischen den jeweiligen Zentren und Peripherien, zunächst einmal material gesehen, hergestellt wurde. Schon in den 1980er Jahren machte B. M. auf die Wichtigkeit von Postgeschichte aufmerksam: La storia postale, importante componente negli insegnamenti storici (1989) und publizierte nicht nur zum Transport der Post sondern auch zum Reisen mit der Postkutsche.
Anfang der 1980er Jahre wandte sich B. M. bereits der Thematik „Geschichtsbilder“ zu sowie der Dekonstruktion von Mythen, konkret des Maria Theresia Mythos im 19. Jahrhundert.
Wurde schon in der Habilitationsschrift von der Verwaltungsgeschichte auch als Verfassungsgeschichte gesprochen, so finden sich ab 1991 Publikationen zu rechtsgeschichtlichen, v.a. verfassungsgeschichtlichen Fragestellungen, wie Verfassungswandel und Nationalitätenproblem – das Beispiel Lombardo-Venetien (2001) oder Costituzioni e costituenti nell´Europa del 1848 – 49: Il caso dell´Austria e dell´Ungheria (2002), sowie „Equality among the Nationalities“ and the „Volksstämme“ of the Habsburg Empire (2013).
Verbunden mit der Diskussion theoretischer und methodischer Fragen wuchs das Interesse an Geschichte der Geschichtswissenschaften. Hatte B. M.s wichtigster „Lehrer“, Fritz Fellner, dies für seine Generation noch als Alterserscheinung bezeichnet, so stieg die Zahl von wissenschaftlichen Arbeiten junger HistorikerInnen zu wegweisenden Historikern, weniger zu den vereinzelten Historikerinnen (aber immerhin wurden diese in ihrer Bedeutung entdeckt), sprunghaft an. Auch Fragen der Organisation von geschichtswissenschaftlicher Forschung, die Problematik von Nationalgeschichten, Diskussionen über das Fach Österreichische Geschichte standen auf dem Programm. B. M. lieferte Beiträge wie L´organizzazione della scienza storica in Austria all´interno e all´esterno delle Università (1992, 1993), „Quo usque tandem …?“ Das Fach Österreichische Geschichte. Eine Herausforderung der männlichen Tradition (1995), Männer – Macht – Geschichte (1996), Frauen in der österreichischen Geschichtswissenschaft (1996), Nationalgeschichte als Artefakt (Mitherausgeberin 2009) und darin den zusammen mit ihrem Sohn Thomas Wallnig verfassten Aufsatz (Kaiser-)haus – Staat – Vaterland? Zur „österreichischen“ Historiographie vor der „Nationalgeschichte“.
Erstes großes Schwerpunktthema nach Antritt der Professur in Innsbruck wurde im Sinne der neuen militärgeschichtlichen Forschung im Kernfach Österreichische Geschichte die Geschichte des Ersten Weltkrieges. Abgesehen von den für 2014 und die folgenden Jahre geplanten Tagungen und Publikationen mündete diese Schwerpunktsetzung u.a. bereits 2005 in den von B. M. mit herausgegebenen Sammelband Ein Krieg – zwei Schützengräben. Österreich-Italien und der Erste Weltkrieg in den Dolomiten, dem auch eine CD mit der Aufnahme zeitgenössischer Kriegslieder und Texte beiliegt.
Bildungsgeschichtliche Fragen sind ständige Begleiterinnen in B. M.s Forscherinnendasein. Sie traten um 2000 wieder stärker in den Vordergrund, zunächst in der Vorgeschichte der Universitätsreform von 1848/49, dann in einer intensiven Befassung mit der Person Leo von Thun-Hohenstein, seiner Universitätsreform und Bildungspolitik generell. Die Ära des Ministers Thun-Hohenstein (1849 – 1860) (2008) und die Initiierung und Leitung eines großen FWF-Projektes zur Edition seines Briefwechsels sind ein Ergebnis, auch die Ko-Autorschaft beim Aufsatz La riforma scholastica di Thun-Hohenstein 184 – 1860 (2012).
B. M. war und ist es wichtig, dass im Zuge der zahllosen Jubiläen, Ge- und Bedenkjahre die Definitionsmacht bezüglich der historischen Darstellungen in Händen der GeschichtswissenschafterInnen ist. Soweit große Jubiläen innerhalb ihrer Forschungsinteressen liegen, klinkt sie sich ein, so geschehen mit ihren Arbeiten zum Hl. Römischen Reich, die 2005 in eine Buchpublikation mündeten, Zeitenwende 1806. Das Heilige Römische Reich und die Geburt des modernen Europa, auch Von Ostarrichi zu Österreich. Ein historischer Bilderreigen, 1995 zum Millenium erschienen, ist hier zu nennen. V.a. aber seien die Arbeiten zum mächtigen Tiroler „Erinnerungsort“, zu Andreas Hofer und zur Zeit um 1809, in Form von mehreren Aufsätzen und Sammelbänden hervorgehoben, in denen die Ereignisse um 1809 aus dem simplifizierten regionalen Blickfeld genommen und in größere, europäische Zusammenhänge eingebettet, Mythen entlarvt und Geschichtsbilder dekonstruiert werden. Nur zwei Beispiele seien genannt: Abschied vom Freiheitskampf? Tirol und „1809“ zwischen politischer Realität und Verklärung (2009, Mitherausgeberin) und Tirol 1809 – und danach? Über die Allgegenwart der Vergangenheit in Tirol (2009 mit zwei Ko-Autoren).
Es folgten Forschungen zum Wiener Kongress, zwei FWF-Projekte zur Thematik wurden genehmigt, zwei fachwissenschaftliche Tagungen fanden statt: Am Rande der großen Politik. Italien und der Alpenraum beim Wiener Kongress, Innsbruck 24.-26. September 2014 und Der Wiener Kongress 1814/15. Politische Kultur und internationale Politik, Wien 17.-20. Juni 2015. Die Ergebnisse sollen in Tagungsbänden publiziert werden. 2015 erschien ein Who is Who beim Wiener Kongress.
B. M. arbeitete nicht nur über Wissenschaftsorganisation, sondern ist auch selbst auf diesem Feld äußerst aktiv. Sie gehörte zu den ersten Geisteswissenschafterinnen, die das Projektangebot des FWF nutzten, 1987/88 für ihre eigenen Archivarbeiten zur Geschichte Italiens, dann für drei Projekte zur historischen Frauenforschung und vier weitere zu ihren anderen Forschungsthemen.
Außerdem initiierte sie zahlreiche Anträge bei anderen Fördergeldgebern. Universitätsintern beteiligte sie sich an allen geforderten/geplanten Schwerpunktsetzungen im geisteswissenschaftlichen Bereich. Hier war sie schon mit einer Arbeitsgruppe in Salzburg bei der Ausarbeitung eines international positiv begutachteten Netzwerkantrages Geschlechterbeziehungen im Rahmen herrschender Normen (1992 – 93) erfolgreich. Es ist nicht zuletzt auch ihr Verdienst, dass die Geisteswissenschaften an der Universität Innsbruck inzwischen einen der fünf universitären Forschungsschwerpunkte besetzen. Ihrem Engagement und v.a. ihrer Zähigkeit und Ausdauer war es zu verdanken, dass die Geschichteinstitute der Universität Innsbruck am Internationalen Graduiertenkolleg (IGK) der DFG Politische Kommunikation von der Antike bis ins 20. Jahrhundert beteiligt waren. Die ersten Kontaktnahmen fanden im Herbst 1997 statt, das Kolleg startete im WS 2004/05 und lief 2013/14 nach einmaliger Verlängerung aus. Dieses IGK war das zweite geisteswissenschaftliche Internationale Graduiertenkolleg in der DFG und das erste Internationale Graduiertenkolleg an der Universität Innsbruck. Sie ist Mitherausgeberin der im Rahmen dieses Kollegs entstandenen Schriftenreihe Schriften zur politischen Kommunikation.
Aus Drittmitteln wurde unter ihrer Federführung das Zentrum für Erinnerungskultur und Geschichtsforschung entwickelt, wo nicht nur private Quellen archiviert werden, sondern Arbeiten mit diesen Quellen in der Schriftenreihe Erfahren – Erinnern – Bewahren, deren Mitherausgeberin sie ebenfalls ist, publiziert werden können. Sie ist auch im Editorial Board von Weltordnung – Religion – Gewalt zu finden, der Schriftenreihe einer universitätsinternen interfakultären Schwerpunktsetzung sowie Mitherausgeberin der am Institut entstandenen Fachzeitschrift Innsbrucker Historische Studien.
Keine besondere Erwähnung finden hier die zahlreichen Rezensionen, Lexikonartikel, Beiträge in Ausstellungskatalogen, Vorträge auf Fachtagungen, Vorsitze bei Panels, Workshops, Organisationen von Tagungen sowie Laudationes und Nachrufe für KollegInnen.
Diese Vielfalt in der Forschung schlug sich auch in einer großen thematischen Spannbreite in der Lehre nieder. Umgekehrt führte die Lehre im Fach Österreichische Geschichte zu drei Kapiteln in Reclams Geschichte Österreichs (herausgegeben von Thomas Winkelbauer 2015), die die Zeit von 1740 bis 1918 abdecken. Doch zeichnet B. M. nicht nur diese thematische Vielfalt aus, sondern auch der Anspruch, in allen Lehrveranstaltungstypen präsent zu sein, in Einführungslehrveranstaltungen ebenso wie in Überblicks- und Spezialvorlesungen, in Proseminaren, Seminaren, Exkursionen und Veranstaltungen für DissertantInnen, gepaart mit (hochschul-)didaktischer Reflexion, die zur abgeschlossenen Ausbildung in Themenzentrierter Interaktion führte.
Nicht erst seit der jüngsten Vergangenheit, auch in den 1970er Jahren standen die Geisteswissenschaften unter Legitimationsdruck. Renommierte Historiker setzten sich mit der Frage „Wozu Geschichte?“ auseinander. Gesellschaftliche Relevanz war das Schlagwort. B. M. war und ist um Transfer von universitärem Wissen in die Gesellschaft bemüht, stellt sich Interviews zu aktuellen Fragen, die einer historischen Fundierung bedürfen, Diskussionen vor einem breiteren Publikum (z.B. ORF Salzburg „Feindbilder“), und arbeitet in wissenschaftlichen Beiräten mit, wie dem Wissenschaftlichen Beirat des Landes Tirol zur Neukonzeption des Berg Isel Museums.
Ihr Studium und der Start ihrer akademischen Karriere fielen in eine Zeit, als die Universität eine ausschließlich von Männern geprägte Welt war. Schon als Studentin regte sie an, dass in der ORF Sendung „Ohne Maulkorb“ (1971) auch einmal die Situation der Frauen diskutiert werden sollte – und wurde dazu gleich eingeladen. 1981 machte sie sich auf, das Defizit von weiblicher Präsenz und frauenspezifischer Forschung in der Wissenschaft zu mindern und hielt zusammen mit der Germanistin Sigrid Schmid und der Pädagogin Elfriede Neubauer die erste frauenspezifische Lehrveranstaltung „Frau und Bildung“ an der Universität Salzburg ab. Die erste frauenspezifische Ringvorlesung folgte im Wintersemester 1986/87. Sie beteiligte sich an den Vernetzungsaktivitäten der Assistentinnen, die vom damaligen Rektor gefördert wurden, gehörte dem Gremium der Kontaktfrauen an, das vom Ministerium eingerichtet wurde, dem 1991 gegründeten Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen und der Senatsarbeitsgruppe für Frauenforschung, Frauenförderung und Frauenstudien. Letztere erarbeitete auch einen Studienplan für Interdisziplinäre Frauenforschung, der aber im Ministerium wohl der „Schubladisierung“ anheim fiel. Hier erfuhr sie die Wichtigkeit der Zusammenarbeit in der Gruppe, die Stärke, die daraus erwächst. Aus dieser Erfahrung heraus plädierte sie in der Folge für Forschungsschwerpunkte, in denen man sich in der Gruppe austauschen und voneinander profitieren kann. Doch blieb die Arbeit im Archiv die große Leidenschaft und das ruhige Arbeiten am heimischen Schreibtisch wurde, angesichts der immer größer gewordenen Arbeitsbelastung zum Genussfaktor.
Ihre schon als Mädchen definierte Vorstellung, ihr Lebensinhalt sei, lernen zu können, hat B. M. in den darauf folgenden Jahrzehnten nicht nur beibehalten, sondern ständig produktiv umgesetzt. Sie hat die Möglichkeiten, die der Beruf der Wissenschafterin dazu bietet, vielfältigst genutzt.
Im Frühjahr 2013 skizzierte sie, was Bildung für sie bedeute:
Bildung im objektiven Wortsinn, also Bildungsgut, Bildungswissen, sei für sie ein Geschenk, die Möglichkeit der Teilhabe am unermesslichen Reichtum, den Generationen von schöpferischen Menschen hinterlassen haben. Im subjektiven Wortsinn, also Bildung als die jedem Menschen auferlegte Aufgabe des Geformtwerdens und Sich-selbst-Formens, sei Bildung für sie „ein lebenslanger Prozess der Ent-Wicklung, der Ent-Faltung [sic] der eigenen Möglichkeiten, des eigenen kreativen Potentials“. Dies bedeute, „Verantwortung zu übernehmen für das eigene Dasein und dieses auch anderen zur Verfügung zu stellen, seinen oder ihren Beitrag zu leisten, jede und jeder an seinem oder ihrem Ort, für eine humane Welt.“

Werke

Link zum Literaturverzeichnis
https://www.uibk.ac.at/geschichte-ethnologie/mitarbeiterinnen/emeritiert-ruhestand/mazohl-brigitte/publikationsliste_brigitte_mazohl_stand_mai_2016.pdf

Tirol 1809 – und danach? Über die Allgegenwart der Vergangenheit in Tirol (gemeinsam mit Bernhard Mertelseder, Johannes Weber), Innsbruck, 2009.
Zeitenwende 1806. Das Heilige Römische Reich und die Geburt des modernen Europa, Wien, Köln, Weimar, 2005.
Von Ostarrichi zu Österreich. Ein historischer Bilderreigen, Salzburg, 1995, (Slowenische Ausgabe 1996).
Die andere Geschichte. Eine Salzburger Frauengeschichte von der ersten Mädchenschule (1695) bis zum Frauenwahlrecht (1918), gemeinsame Autorenschaft mit anderen Autorinnen, Salzburg, 1995.
Österreichischer Verwaltungsstaat und administrative Eliten im Königreich Lombardo-Venetien 1815-1859 (Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte in Mainz, Bd. 146), Mainz, 1993.
Die Autonomiebestrebungen im Trentino 1848/49 (ungedr. Dissertation 1971).

Hg. Translating War. Der Erste Weltkrieg und seine kulturelle Verarbeitung (= ÖAW: Forschung und Gesellschaft 9), Wien 2016.
Hg. Europäische Integration – Europäische Identität? (= ÖAW: Forschung und Gesellschaft 8), Wien 2014.
Hg. gem. mit Nußbaumer, Th.: Liedgeschichten. Musik und Lied in Tiroler Politik und Gesellschaft 1796-1848, Schriften zur musikalischen Ethnologie, Band 2, hg. von Nußbaumer, Th., Innsbruck, 2013.
Hg. gem. mit Pombeni, P.: Minoranze negli imperi. Popoli fra identità nazionale e ideologia imperiale, Bologna, 2013 (Collana „Quaderni Numero 88 dell’Istituto storico italo-germanico in Trento“).
Hg. gem. mit De Benedictis, A. / Corni, G. / Schorn-Schütte, L.: Das Politische als Argument. Beiträge zur Forschungsdebatte aus dem Internationalen Graduiertenkolleg „Politische Kommunikation von der Antike bis in das 20. Jahrhundert“, Göttingen 2013 (Schriften zur politischen Kommunikation, Band 10).
Hg. gem. mit Forster, E.: Frauenklöster im Alpenraum, Innsbruck, 2012.
Hg. gem. mit Holzner, J. / Neuwirth, M.: Triumph der Provinz. Geschichte und Geschichten 1809 – 2009, Innsbruck 2012.
Hg. gem. mit Bellabarba, M./ Forster, E./ Heiss, H.: Eliten in Tirol zwischen Ancien Régime und Vormärz / Le élites in Tirolo tra Antico Regime e Vormärz, Innsbruck, Bozen, 2010.
Hg. gem. mit Mertelseder, B.: Abschied vom Freiheitskampf? Tirol und ‘1809’ zwischen politischer Realität und Verklärung, Innsbruck, 2009 (Schlern-Schriften Band 346).
Hg. gem. mit Hye, H. P. / Niederkorn, P. J.: Nationalgeschichte als Artefakt. Zum Paradigma „Nationalstaat” in den Historiographien Deutschlands, Italiens und Österreichs, Wien, 2009.
Hg. gem. mit De Benedictis, A. / Corni, G. / Schorn-Schütte, L.: Die Sprache des Politischen in actu. Zum Verhältnis von politischem Handeln und politischer Sprache von der Antike bis ins 20. Jahrhundert, Göttingen 2008. (Schriften zur politischen Kommunikation, Band 1).
Hg. gem. mit Bellabarba, M./ Stauber, R. / Verga, M.: Gli imperi dopo l’Impero nell’Europa del XIX secolo, Bologna, 2009 (Collana „Quaderni dell’Istituto storico italo-germanico in Trento“).
Hg. gem. mit Barth-Scalmani, G. / Kuprian, H.: Ein Krieg – zwei Schützengräben. Österreich-Italien und der Erste Weltkrieg in den Dolomiten, Bozen, 2005.
Hg. gem. mit Meriggi, M.: Österreichisches Italien – italienisches Österreich? Interkulturelle Gemeinsamkeiten und nationale Differenzen vom 18. Jahrhundert bis zum Ende des Ersten Weltkrieges, (Zentraleuropa-Studien 5), Wien, 1999.
Hg.: Bürgerliche Frauenkultur im 19. Jahrhundert, Wien, 1995.
Hg. gem. mit Maschl, H. / Fellner, F.: Vom Dreibund zum Völkerbund. Studien zur Geschichte der internationalen Beziehungen 1892 – 1919. Wien 1994.
Hg. gem. mit Barth-Scalmani, G. / Wangermann, E.: Genie und Alltag. Bürgerliche Stadtkultur zur Mozartzeit, Salzburg, 1994.
Hg. gem. mit Wank, S. / Maschl, Heidrun/ Wagnleitner, R.: The Mirror of History. Essays in Honor of Fritz Fellner, Santa Barbara, Oxford, 1988.
Hg. gem. mit Gürtler, Ch. et al.: Frauenbilder, Frauenrollen, Frauenforschung. Ringvorlesung an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg, Wien, Salzburg, 1987.

Hg. gem, mit Barth-Scalmani, G. / Kuprian, H. J.W.: Erfahren – Erinnern – Bewahren. EEB. Schriftenreihe des Zentrums für Erinnerungskultur und Geschichtsforschung. Bände 1 – 4, Innsbruck 2012 – 2015.
Hg. gem. mit De Benedictis, A. / Corni, G. / Schorn-Schütte, L.: Schriften zur politischen Kommunikation. Bände 1 – 19, Göttingen, 2008 – 2015.
Hg. gem. mit Exenberger, A. /Guggenberger, W. /Haider, P. /Holzner, J. /Regensburger, D. / Scott, A. / Siebenrock, R. / Stöckl, K. / Werlhof, C. v.: Edition Weltordnung – Religion – Gewalt. Bände 1 – 12, Innsbruck, 2007 – 2015.

L’Homme. Zeitschrift für feministische Geschichtswissenschaft 1990 ff. (Mitherausgeberschaft bis 2003)
Themenhefte:
Bd. 1/2003: Ehegeschichten, hg. gem. mit Barth-Scalmani, G. /Saurer, E.
Bd. 1/1996: Tausendundeine Geschichten aus Österreich, hg. v. Mazohl-Wallnig, B. u.a.
Bd. 2/1991: Intellektuelle, hg. gem. mit Nagl-Docekal, H.
Innsbrucker Historische Studien (Mitherausgeberschaft ab 2006)

Vom Tod Karls VI. zum Wiener Kongress (1740-1815), in: Geschichte Österreichs, hg. v. Winkelbauer, Th., Stuttgart 2015, S. 290-358.
Die Zeit zwischen dem Wiener Kongress und den Revolutionen von 1848/49, in: Geschichte Österreichs, hg. v. Winkelbauer, Th., Stuttgart 2015, S. 359-390.
Die Habsburgermonarchie (1848-1918), in: Geschichte Österreichs, hg. v. Winkelbauer, Th., Stuttgart 2015, S. 391-476.

Hans von Voltelini (Innsbruck, 31. Juli 1862 – Wien 25. Juni 1938), in: Dizionario biografico degli storici trentini, hg. v. Curzel, E., direttore die „Studi Trentini Storia“, 2016. http://www.studitrentini.it/dbst.html.
Otto Stolz (Innsbruck, 31. März 1881 – Innsbruck, 4. November 1957), in: Dizionario biografico degli storici trentini, hg. v. Curzel, E., direttore die „Studi Trentini Storia“, 2016. http://www.studitrentini.it/dbst.html.
Souveränität, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein (Band 2), hg. v. Brunhart, A. / Frommelt, F. / Büchel, D., Zürich, 2013.
Schmitz von Grollenburg, Franz Edmund Freiherr von, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein (Band 2 hg. v. Brunhart, A. / Frommelt, F. / Büchel, D., Zürich, 2013.
Josephinismus, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein (Band 1), hg. v. Brunhart, A. / Frommelt, F. / Büchel, D., Zürich, 2013, S. 405-406
Absolutismus, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein (Band 1), hg. v. Brunhart, A. / Frommelt, F. / Büchel, D., Zürich, 2013.

„Verkehrte Welt“ und „natürliche“ Geschlechterrollen – (Gegen)Entwürfe für das Bild von Frauen (und Männern) in der Neuzeit. In: Geschlechtertausch? Frauen in Gegenwelten in Antike und Neuzeit, hg. v. Bertsch, Ch. (im Druck).
Österreich und die Schweiz – Streiflichter auf unterschiedliche Geschichts- und Gedenkkulturen im Jubiläumsjahr 2015. In: Traverse 2, Zürich 2016 (im Druck).
Gab es in der „Monarchia Austriaca“ eine Aufklärung? In: Aufklärung in Oberschwaben, Stuttgart 2016.
Fritz Fellner † : Europa nach dem Wiener Kongress: Die geistige und politische Situation des Jahres 1815. Habilitationsvortrag aus dem Jahr 1960, mit einem Kommentar von B. Mazohl, bearbeitet von D. A. Corradini. In: Mächtepolitik und Friedenssicherung. Zur politischen Kultur Europas im Zeichen des Wiener Kongresses, hg. v. Stauber, R. / Kerschbaumer, F. / Koschier, M. (im Druck).
Die (schwierige) historische Beziehung „Österreichs“ zu „Deutschland“ und die damit verbundenen Probleme für ein „Haus der Geschichte Österreichs“. In: Haus? Geschichte? Österreich? Ergebnisse einer Enquete über das neue historische Museum in Wien, hg. v. Winkelbauer, Th., Wien 2016, S. 227-234.
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Gem. mit Forster, E.: Einleitung. In: Frauenklöster im Alpenraum, hg. v. Mazohl, B. / Forster, E., Innsbruck 2012 (Schlern-Schriften 355), S. 9-11.
Gem. mit Forster, E.: Vom „aktiven“ Reformer der Monarchie zum „passiven“ Vizekönig von Lombardo-Venetien? In: „Johann und seine Brüder“. Neun Brüder und vier Schwestern – Habsburger zwischen Aufklärung und Romantik, Konservativismus, Liberalismus und Revolution. Beiträge der Internationalen Tagung vom 04./5. Juni 2009 in Graz, hg. v. Ableitinger, A. / Raffler, M., Graz 2012 (Veröffentlichungen der Historischen Landeskommission für Steiermark, Band 429), S. 165-186.
Gem. mit Barth-Scalmani, G. / Kuprian, H.: „Erfahren – Erinnern – Bewahren“. Vorwort der Herausgeberinnen und des Herausgebers der Reihe. In: „Für Gott, Kaiser und Vaterland zu Stehen oder zu Fallen…“, hg. v. Egger, M., Innsbruck 2012, S. 5-8.
Gem. mit Holzner, J. / Neuwirth, M.: Vorwort. In: Triumph der Provinz. Geschichte und Geschichten 1809-2009, hg. v. Holzner, J. / Mazohl, B. / Neuwirth, M., Innsbruck 2012, S. 7-9.
Gem. mit Schwarz, M. / Werner, E.: Die Tiroler Erhebung von 1809 und die zeitgenössische Presse in Wien und Innsbruck. In: Triumph der Provinz. Geschichte und Geschichten 1809-2009, hg. v. Holzner, J. / Mazohl, B. / Neuwirth, M., Innsbruck 2012, S. 143-175.
Gem. mit Kuprian, H.: Allgemeine (Neuere) Geschichte – Österreichische Geschichte – Alte Geschichte an der Universität Innsbruck..Traditionen und Perspektiven. In: Rollinger, R. / Schwinghammer, G.: Gegenwart und Altertum. 125 Jahre Alte Geschichte in Innsbruck. Akten des Kolloquiums Innsbruck 2010, Innsbruck, 2011, S. 67-96.
Im Gespräch mit einer Expertin für österreichische Geschichte, in: GO! Geschichte Oberstufe 5, hg. v. Melichar, F. / Plattner, I. / Rauchegger-Fischer, C., Wien 2011, S. 123.
Comunicazione politica e nuova storia costituzionale – l’esempio della Monarchia asburgica nel XIX secolo, in: La nuova storia costituzionale. In: Memoria e Ricerca. Rivista di storia contemporanea 3, 2010, S. 63-82
Gem. mit Scharer, M.: Helden, Märtyrer, Vorbilder. In: Opfer – Helden – Märtyrer: Das Martyrium als religionspolitologische Herausforderung, hg. v. Niewiadomski, J. / Siebenrock, R. A., Innsbruck 2011, S 293-310 (2. Auflage Dezember 2011).
Das Jahr 1809 in historischer Perspektive. In: Niewiadomski, J. / Siebenrock, R. A.: Opfer – Helden – Märtyrer: Das Martyrium als religionspolitologische Herausforderung, Innsbruck, 2011, S. 75-93.
Gem. mit Schneider, K.: Translatio Imperii? Reichsidee und Kaisermythos in der Habsburgermonarchie. In: „Was vom Alten Reiche blieb – Deutungen, Institutionen und Bilder des frühneuzeitlichen Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation im 19. und 20. Jahrhundert“, hg. v. der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, München 2010, S. 101-128.
Vorwort. In: Werkstatt Politische Kommunikation. Netzwerke, Orte und Sprachen des Politischen, hg. v. Antenhofer, Ch. / Regazzoni, L. / v. Schlachta, A., Göttingen 2010, S. 9-10.
Zwischen Reichsverfassung und Staatsabsolutismus: Regieren in Zentrum und Peripherie in den Krisenjahren um 1800. In: Bellabarba, M. /Forster, E. / Heiss, H. / Mazohl, B. (Hg.): Eliten in Tirol zwischen Ancien Régime und Vormärz/ Le élites in Tirolo tra Antico Regime e Vormärz, Innsbruck, Bozen, 2010, S. 31-59.
Die politischen und rechtlichen Voraussetzungen der sozialen Entwicklung. In: Die Habsburgermonarchie 1848-1918, hg. v. Rumpler, H. / Urbanitsch, P., Österreichische Akademie der Wissenschaften, Bd. IX/1/1: Soziale Strukturen:1. Teilband: Von der feudal-agrarischen zur bürgerlich-industriellen Gesellschaft, Teilband 1/1: Lebens- und Arbeitswelten in der industriellen Revolution, Wien 2010, S. 233-250.
Gem. mit Friedrich, M. / v. Schlachta, A.: Die Bildungsrevolution, in: Soziale Strukturen in der Habsburgermonarchie 1848-1918, Band IX/1, hg. v. Rumpler, H. / Urbanitsch, P., Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien 2010, S. 67-107.
Begrüßungsworte. In: „Was blieb vom Josephinismus?. Zum 65. Geburtstag von Helmut Reinalter, hg. v. Ehalt, Ch. / Mondot, J., Innsbruck 2010, S. 7-9.
Gem. mit Wallnig, Th.: (Kaiser)haus – Staat – Vaterland? Zur „österreichischen“ Historiographie vor der „Nationalgeschichte“. In: Nationalgeschichte als Artefakt. Zum Paradigma „Nationalstaat“ in den Historiographien Deutschlands, Italiens und Österreichs, hg. v. Hye, H. P. / Niederkorn, J. P. / Mazohl, B., Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien 2009, S. 43-72.
Gem. mit Hye, H. P. / Niederkorn, J. P.: Einleitung. In: Hye, H. P. / Niederkorn, J. P. / Mazohl, B.: Nationalgeschichte als Artefakt. Zum Paradigma „Nationalstaat“ in den Historiographien Deutschlands, Italiens und Österreichs, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien, 2009, S. 3-19.
Gem. mit Mertelseder, B.: Vorwort. In: Abschied vom Freiheitskampf? Tirol und ‘1809’ zwischen politischer Realität und Verklärung, hg. v. Mazohl, B. / Mertelseder, B., Innsbruck 2009, S. 5-10.
Die Wiener Politik in den Jahren 1790-1815. In: Abschied vom Freiheitskampf? Tirol und ‘1809’ zwischen politischer Realität und Verklärung, hg. v. Mazohl, B. / Mertelseder, B., Innsbruck 2009, S. 27-61.
La fine del Sacro Romano Impero nella percezione dei contemporanei. In: Gli imperi dopo l’Impero nell’Europa del XIX secolo, hg. v. Mazohl, B. / Bellabarba, M. / Stauber, R. / Verga, M., Bologna, 2009, S. 155-188.
Zeitenwende 1806 – der Triumph des fürstlichen Absolutismus über die Reichsverfassung. In: Univerzita Karlova v Praze, Filozofická fakulta (Hg.): Ročenka textů zahraničních profesorů. The Annual of Texts by Foreign Guest Professor, Togga, 2008, S. 117-149.
Gem. mit Kuprian, H.: Das Fach „Österreichische Geschichte” an der Universität Innsbruck: Traditionen und Perspektiven. In: Was heißt „Österreichische” Geschichte?, hg. v. Scheutz, M. / Strohmeyer, A. Wiener Schriften zur Geschichte der Neuzeit, Band 6, Innsbruck, Wien, Bozen, 2008, S. 51-71.
Das Jahr 1809 und Andreas Hofer. Historischer Mythos und Verlust der Geschichte. In: Mythos: Andreas Hofer, hg. v. Grüne Bildungswerkstatt Tirol, Wien, 2008, S. 67-93.
Universitätsreform und Bildungspolitik. Die Ära des Ministers Thun-Hohenstein (1849-1860). In: Nachklänge der Aufklärung im 19. und 20. Jahrhundert, hg. v. Müller-Salget, K. / Scheichl, S. P.. Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft. Germanistische Reihe, Band 73 (Innsbruck 2008), S. 129-149
Gem. mit Schneider, K.: „Welch glückhafte Begegnung….“ Adam Wandruszka und Italien. In: Annali dell’Istituto storico italo-germanico in Trento/Jahrbuch des Italienisch-Deutschen Historischen Instituts in Trient, hg. vom Italienisch-Deutschen Historischem Institut Trient, Band XXXIII, Bologna, 2007, S. 179-197.
Gem. mit Kuprian, H.: Vorwort. In: Viktor Schemfil. Der Tiroler Freiheitskrieg 1809. Eine militärhistorische Darstellung, hg. v. Mertelseder, B. Schlern-Schriften 335, Innsbruck 2007, S. V-VIII.
„Eigentlich habe ich hier keine Heimat…“ – Zu den Briefen des Bozner Festungsbaumeisters Georg Eberle (1787 – 1855). In: Grafschaft Tirol – Terra Venusta. Studien zur Geschichte Tirols, insbesondere des Vinschgaus. In Würdigung der Kulturarbeit von Marjan Cescutti, hg. v. Mühlberger, G. / Blaas, M. Schlern-Schriften, Innsbruck, Bozen 2007, S. 271-284.
„Italia farà da se“ – Italiens Staats- und Nationswerdung und das europäische Völkerrecht. In: Italien und Europa. Der italienische Beitrag zur europäischen Kultur, hg. v. Meier, F. (Italienzentrum der Universität Innsbruck), Innsbruck 2007, S. 119-130.
Philipp Stadion. In: Ausstellungskatalog Hl. Römisches Reich Deutscher Nation (962 bis 1806). Band 2: Altes Reich und neue Staaten (1495 bis 1806), Dresden, 2006, S. 485.
Das Kaisertum Österreich. In: Ausstellungskatalog Hl. Römisches Reich Deutscher Nation (962 bis 1806). Band 2: Altes Reich und neue Staaten (1495 bis 1806), Dresden 2006, S. 480.
Tra politica imperiale e politica dinastica. Giuseppe II e Parma. In: Un Borbone tra Parma e l’Europa. Don Ferdinando e il suo tempo (1751-1802), a cura di Alba Mora, Parma, 2005, S. 25-38.
Eine Kaiserbraut reist durch Tirol. Isabella von Parma auf dem Weg nach Wien. Nach einer Denkschrift aus dem Tiroler Landesarchiv. In: Tirol-Österreich-Italien. Festschrift für Josef Riedmann zum 65. Geburtstag, hg. v. Brandstätter, K. / Hörmann, J., Innsbruck, 2005, S. 455-468.
Einleitung. In: Ein Krieg – zwei Schützengräben. Österreich-Italien und der Erste Weltkrieg in den Dolomiten, hg. v. Mazohl-Wallnig, B. / Barth-Scalmani, G. / Kuprian, H., Bozen 2005, S. 9-21.
„Vae victis“: Die deutsche und österreichische Geschichtswissenschaft nach der Niederlage des Ersten Weltkriegs. In: Ein Krieg – zwei Schützengräben. Österreich-Italien und der Erste Weltkrieg in den Dolomiten, hg. v. Mazohl-Wallnig, B. / Barth-Scalmani, G. / Kuprian, H., Bozen 2005, S. 39-52.
Inszenierung der Julikrise 1914. Ausschnitt aus einem TZI-Seminar mit HistorikerInnen und TheologInnen, gemeinsam mit Matthias Scharer. In: An Grenzen lernen. Neue Wege in der theologischen Didaktik, hg. v. Drexler, Ch. / Scharer, M., Mainz 2004, S. 111-120.
Gem. mit Scharr, K.: Der Forschungsschwerpunkt Erster Weltkrieg der Abteilung für Österreichische Geschichte am Institut für Geschichte der Universität Innsbruck. In: Überegger, O. (Hg.): Zwischen Nation und Region. Weltkriegsforschung im interregionalen Vergleich. Ergebnisse und Perspektiven, Innsbruck, 2004, S. 125-135.
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„Vae victis“: La storiografia tedesca e austriaca dopo la sconfitta della prima guerra mondiale. In: Una trincea chiamata dolomiti. Ein Krieg – zwei Schützengräben, a cura di Emilio Franzina, Udine, 2003, S. 37-44.
Fleischhacker Hedwig. In: Keintzel, B. / Korotin, I. (Hg.): Wissenschafterinnen in und aus Österreich, Wien, Köln, Weimar, 2002, S. 179-181.
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Uhlirz Mathilde. In: Keintzel, B. / Korotin, I. (Hg.): Wissenschafterinnen in und aus Österreich, Wien-Köln-Weimar 2002, S. 763-767.
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Das Fach „Österreichische Geschichte“. Überlegungen zum Selbstverständnis einer wissenschaftlichen Disziplin. In: Ostarrichi – Österreich. 1000 Jahre – 1000 Welten. Innsbrucker Historikergespräche 1996, hg. v. Kuprian, H., Innsbruck 1998, S. 11-18.
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„Die Salzburger Frauenwelt … ist teils entschieden gegen die Frauenemanzipation, teils furchtbar lethargisch … Ich fühle mich unfähig, hier weiblich tätig zu sein……”. In: Salzburg für Frauen, hg. v. Gürtler, Ch. / Klien, I., Salzburg 1997, S. 6-7
Vom Heiligen Römischen Reich zu Österreich – Zur staats- und verwaltungsrechtlichen Neuordnung Mitteleuropas am Wiener Kongreß. In: Annali dell’Istituto Storico Italo-Germanico in Trento, Bd. XXIII, Bologna, 1997, S. 209-231.
1848/49 in Mailand-Venedig-Florenz. Das französische Erbe im österreichischen Italien. In: Geschichte als Argument, 41. Deutscher Historikertag in München 17. – 20. Sept 1996.
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Männliche Öffentlichkeit und weibliche Privatsphäre? Zur fragwürdigen Polarisierung bürgerlicher Lebenswelten. In: Urbanitsch, P. / Friedrich, M.: Bürgertum in der Habsburger Monarchie, Bd. 111., Wien, 1996, S. 125-140.
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Männer – Macht – Geschichte. In: L’Homme. Zeitschrift für feministische Geschichtswissenschaft (1996), S. 6-33.
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Gem. mit Herzog, M.: Reisen mit der Postkutsche. In: Arunda 39 (1995), S. 111-118.
I rapporti storiografici fra Austria e Italia oggi. In: ITC informa 1/1994, S. 50-54.
Laudatio für Dr. Erika Kustatscher. In: Schlern 69 (1995), S. 357.
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L’organizzazione della scienza storica in Austria all’interno e all’esterno delle Università. In: Annali. Jahrbuch des italienisch deutschen historischen Instituts in Trient. XVIII (1992), S. 483 – 494 (erster Teil), XIX (1993), S. 697-740 (zweiter Teil).
Österreichisch-italienische Postgeschichte im 18. und 19. Jahrhundert. Werkstattbericht. In: Jahrbuch der Österreichischen Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts 7/8 (1992/93), S. 7-25.
L’educazione delle donne nel mondo austro-tedesco. In: Dimensioni e problemi della ricerca storica (1991): Donne, istruzione, cultura tra XVIII e XX secolo, S. 57-75.
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Souveränität und Staatsbürgerschaft – Landeshoheit und Untertanen. Traditionelles Recht und moderne Begrifflichkeit am Ende des Alten Reiches. In: Floimair, R.: 175 Jahre Salzburg bei Österreich, Salzburg, 1991, S. 29-41.
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Weibliche Lebenswelten vom Ende des Erzstifts bis zur zweiten Republik. In: Frau sein in Salzburg. XI. Landessymposion am 17. November 1990, Salzburg 1991, S. 13-26.
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Un-Gleichheit hinter dem Katheder. Ein kommentierter Situationsbericht über das stati(sti)sche Verhältnis der Geschlechter an Österreichs Universitäten. In: L’Homme. Zeitschrift für feministische Geschichtswissenschaft 1 (1990), S. 73-88.
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Feudalherr und Unternehmer. Marchese Carlo Ginori und die Maremma Cecinese. In: Römische Historische Mitteilungen 31 (1989), Festschrift für Adam Wandruszka, S. 339-358.
La storia postale, importante componente negli insegnamenti storici. Communicazione alla Tavola rotonda. In: Memorie dell’Accademia Italiana di Studi filatelici e numismatici IV/1 (1989), S. 74-77.
Uno scandalo nell’ospedale di Mantova nella seconda metà dell’Ottocento. In: Accademia Nazionale Virgiliana (Hg.): L’Austria e il Risorgimento mantovano. Atti del Convegno storico, Mantova 1989, S. 149-156.
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Der Maria Theresien-Mythos im 19. Jahrhundert. In: Schmid, G.: Die Zeichen der Historie, Wien, Köln, 1985 (Materialien zur historischen Sozialwissenschaft 5), S. 93-106.
Die inneren Verhältnisse im lombardo-venetianischen Königreich. In: Das Zeitalter Kaiser Franz Josephs. Katalog der Ausstellung von Schloß Grafenegg. 19. Mai – 28.Oktober 1984. 1. Teil. Beiträge, S. 286-289.
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„Hochverräter“ und Österreichische Regierung in Lombardo-Venetien. Das Beispiel des Mailänder Aufstandes von 1853. In: Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs. Festschrift Richard Blaas 31 (1978), S. 219-231.
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Die Österreichische Unterrichtsreform in Lombardo-Venetien 1848-1854. In: Römische Historische Mitteilungen 17 (1975), S. 103-138.
Auf den Spuren der Österreichischen Geschichte in italienischen Archiven. In: Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs 27 (1974), S. 431-439.
Die Übergabe der Lombardei an Piemont/Sardinien 1859. In: Römische Historische Mitteilungen 15 (1973), S. 94-127.

Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs
Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung
Südost-Forschungen, Österreichische Osthefte
Jahrbuch der Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts
Zeitschrift der Savigny Stiftung für Rechtsgeschichte
Innsbrucker Historische Studien
Historische Zeitschrift
Annali dell’Istituto Storico Italo-germanico in Trento

Literatur / Quellen

BiografieautorIn:

Margret Friedrich

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