Klapsia Elisabeth

Bibliothekarin
*11.1.1913, Wien, † 24.3.1987

Frau Amtsdirektor Elisabeth Klapsia wurde am 11. Jänner 1913 in Wien geboren, besuchte hier das Gymnasium und begann ein Studium der Germanistik und Anglistik. Sie trat am 6. Oktober 1932 ihren Dienst an der UB Wien an, 1934 bestand sie die Prüfung für den Gehobenen Fachdienst. Danach war sie zwei Jahre im „Freiwilligen Arbeitsdienst“ an der Österreichischen Nationalbibliothek tätig bis sie schließlich 1936 an die UB Wien zurückkehrte. Dort blieb sie bis zu ihrem Ruhestand, den sie am 31.3.1973 antrat, tätig. Ihr wurde 1961 der Titel eines „wirklichen Amtsrates“ und 1970 jener eines „Amtsdirektors“ verliehen. Sie hat sich einen Namen in der Titelaufnahme gemacht, war auf diesem Gebiet jahrzehntelang tätig. Neben der Neuaufnahme des Neuen Kataloges, hat sie auch am Wiederaufbau der UB Wien nach dem Zweiten Weltkrieg mitgewirkt – sicherlich keine leichte Zeit. Verstorben ist sie am 24. März 1987. Im Nachruf des internen Newsletters der UB Wien wird ihre Persönlichkeit in höchsten Tönen gelobt:
„Unzählige Bibliothekare sind durch ihre titelaufnehmerische Schule gegangen, und keiner von ihnen wird diese Schule vergessen, weil sie keine Schule im traditionellen Sinne war. Elisabeth Klapsia unterrichtete nicht, sie belehrte auch nicht, sie beriet…. Ihre unauffällige und stets freundliche Art und ihre Bescheidenheit ließen manche über ihre wahre Größe im unklaren.„ (UB Wien aktuell (1987) 52: 5).

Biografieautor:

Sandra Mann

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