Britschgi-Schimmer Ina

* 1881, Wien, NÖ, † 1949, Jerusalem, Israel
Sozialwissenschafterin

Studierte ab 1907 politische Ökonomie, Soziologie, Philosophie und Geschichte in Berlin, ab 1911 Verfassungsrecht in Zürich.
Arbeitete für mehrere große Speditionsfirmen in Wien, Hamburg und Berlin. Ab 1902 Mitarbeiterin des Jüdischen Verlages in Berlin, führte 1906 Forschungsarbeiten über den Einfluss des amerikanischen Einwanderungsgesetzes auf die jüdischen Einwanderer in den USA durch. Sie kam 1923 zur Zionistischen Vereinigung Berlin, wo sie in der Redaktion der Zeitung „Haolam“ arbeitete. Führte diese Tätigkeit später auch in London durch. Sie edierte zusammen mit Martin Buber die Briefe Gustav Landauers, ging 1933 nach Palästina, arbeitete für die Mitachduth Olei Germania und führte sozialwissenschaftliche Studien durch. Sie korrespondierte u. a. mit Margarete Susman, Robert Weltsch, Martin Buber und Anna Ticho.
Sie war Mitglied des Deutschen Women‘s International Zionist Organisationskomitee.

Literatur / Quellen

Blumesberger, S. / Doppelhofer, M.: Handbuch österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft. 18. bis 20. Jahrhundert. Hg. v. der Österr. Nationalbibliothek. München, 2002.
Nachlass im Brenner Archiv, Innsbruck.

Werke

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