Korotin Ilse Erika, geb. Tschani, später Brechelmacher; Kulturwissenschafterin und Biografieforscherin
Geb. Horn, NÖ., 18.8.1957

LebenspartnerInnen, Kinder: Verheiratet mit René Korotin (geb. 1954), Hochbautechniker; Tochter Maxie-Renée (geb. 1995), Kommunikationswissenschafterin.

Ausbildungen: 1972-1975 Buchhändlerinnenlehre, 1983 – 1990 Studium der Philosophie und Soziologie an der Universität Wien (Dissertation: „Philosophische Dispositionen zum Frauenbild im Nationalsozialismus“).
2014 – 2018 Masterstudium Geschichte (Masterarbeit: „… eine neue geistige Ordnung Europas“. „Europadiskurse“ im Kontext des Nationalsozialismus. Schwerpunkt: Der „Kriegseinsatz der Geisteswissenschaften“ („Aktion Ritterbusch“ – 1940-1945))
Ab SoSe 2020 Masterstudium Religionswissenschaft.
Laufbahn: Mehrjährige Berufstätigkeit im Buchhandel. Akademikerinnentraining, Okt. 1991 Leiterin der „Dokumentationsstelle Frauenforschung“, fürWissenschaft und Kunst, Wien. Ab dem Studienjahr 1993/94 bis SS 2002, SS 2006, SS 2009 Lehrbeauftragte am Institut für Philosophie der Universität Wien (Bereich „Philosophie und Nationalsozialismus“). Im WS 2001/02 und WS 2006/07 Lehrbeauftragte im Studiengang ”Feministische Wissenschaft / Gender Studies” der Universität Klagenfurt.
Im SS 2008 Lehrbeauftragte im Bereich „Interdisziplinäre Geschlechterstudien“ der Universität Graz.
Ab 1998 Projektleiterin und -koordinatorin des multimodularen Forschungs- Dokumentations- und Vernetzungsprojekts „biografiA. Datenbank und Lexikon österreichischer Frauen“. Beauftragt vom BM für Bildung, Wissenschaft und Kultur.
Ab 2005 Herausgeberin der Buchreihe „biografiA. Neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung“. Praesens Verlag, Wien (bislang 27 Bände erschienen).
Zahlreiche Arbeitskreise und Projekte im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung sowie der Biografieforschung.
Aktives Mitglied der Frauen AG (ab Herbst 2012 bis 2021 Leiterin) und des wissenschaftlichen Beirats der öge – Österreichische Gesellschaft für Exilforschung
Aktives Mitglied des Vereins FRIDA – Verein zur Förderung und Vernetzung frauenspezifischer Informations- und Dokumentationseinrichtungen in Österreich (einige Jahre auch Obfrau).
2013: Pensionierung, weiterhin aktiv in den bisherigen Arbeitsgebieten tätig.

Auszeichnungen: 1993 Förderungspreis der Stadt Wien für Wissenschaft und Volksbildung, 2004 Förderungspreis der Theodor Körner Stiftung für Wissenschaft und Kunst, 2007 Käthe Leichter Preis für Frauen- und Geschlechterforschung, 2014 Verleihung des Berufstitels „Professorin“ durch das Bundesministerium für Bildung und Frauen, 2017 Preis der Stadt Wien, Sparte „Volksbildung“.

Werke:
Bücher:
„Am Muttergeist soll die Welt genesen“. Philosophische Dispositionen zum Frauenbild im Nationalsozialismus. Wien 1992.
(Hg.) „Die besten Geister der Nation“. Philosophie und Nationalsozialismus. Wien 1994.
(Gem. mit Charlotte Kohn-Ley): Der feministische Sündenfall? Antisemitische Vorurteile in der Frauenbewegung. Wien 1994.
(Gem. mit Volker Eickhoff): Sehnsucht nach Schicksal und Tiefe. Der Geist der Konservativen Revolution. Wien 1997.
(Gem. mit Charlotte Annerl, Ingvild Birkhan, Waltraud Ernst, Sophia Gabriel-Panteliadou, Margit Hauser, Brigitta Keintzel, Elisabeth Nemeth, Silvia Stoller, Eva Waniek): Krieg / War. Eine philosophische Auseinandersetzung aus feministischer Sicht. München 1997.
(Gem. mit Barbara Serloth (Hg.): Gebrochene Kontinuitäten? Zur Rolle und Bedeutung des Geschlechterverhältnisses in der Entwicklung des Nationalsozialismus. Innsbruck 2000.
(Gem. mit Brigitta Keintzel): Wissenschafterinnen in Österreich. Leben – Werk – Wirkung. Wien 2002.
(Gem. mit Doris Ingrisch und Charlotte Zwiauer): Die Revolutionierung des Alltags. Zur intellektuellen Kultur von Frauen im Wien der Zwischenkriegszeit. Frankfurt a. M. 2004
(Gem. m. Siglinde Bolbecher): Frauen im Exil. (= Mitteilungen des Instituts für Wissenschaft und Kunst 60. Jg. 2005, Nr. 1-2).
(Hg.): Österreichische Bibliothekarinnen auf der Flucht. Verfolgt, verdrängt, vergessen). (= biografiA – Neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung, hg. v. Ilse Korotin, Band 4). Wien 2007.
(Hg.): 10 Jahre „Frauen sichtbar machen“. biografiA – datenbank und lexikon österreichischer frauen. (= Mitteilungen des Instituts für Wissenschaft und Kunst 63. Jg. 2008, Nr. 1-2).
(Gem. mit Karin Nusko): „genug Geschichte erlebt.“ Hilde Koplenig (1904-2002). (= biografiA – Neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung, hg. v. Ilse Korotin, Band 6). Wien 2008.
(Hg.): „Die Zivilisation ist nur eine ganz dünne Decke …“ Ella Lingens (1908-2002) Ärztin – Widerstandskämpferin – Zeugin der Anklage. (= biografiA – Neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung, hg. v. Ilse Korotin, Band 8). Wien 2011.
(Gem. mit Susanne Blumesberger: Frauenbiografieforschung. Theoretische Diskurse und methodologische Konzepte. (= biografiA – Neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung, hg. v. Ilse Korotin, Band 9). Wien 2012.
(Gem. mit Karin Nusko): Im Alltag der Stahlzeit. 18 Jahre in der UdSSR. Lilli Beer-Jergitsch (1904-1988). Lebenserinnerungen. (= biografiA – Neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung, hg. v. Ilse Korotin, Band 11). Wien 2013.
(Gem. mit Christine Kanzler u. Karin Nusko): „… den Vormarsch dieses Regimes einen Millimeter aufgehalten zu haben …“ Österreichische Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. (= biografiA – Neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung, hg. v. Ilse Korotin, Band 14). Wien 2015.
(Gem. mit Traude Bollauf u. Ursula Stern): „Erlebtes und Gedachtes“. Stella Klein-Löw (1904-1986). Pädagogin – Psychologin – Politikerin – Erwachsenenbildung. (= biografiA – Neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung, hg. v. Ilse Korotin, Band 16). Wien 2015.
(Gem. mit Vesela Tutavac): „Wir wollen der Gerechtigkeit und Menschenliebe dienen …“ Frauenbildung und Emanzipation in der Habsburger Monarchie – der südslawische Raum und seine Wechselwirkung mit Wien, Prag und Budapest. (= biografiA – Neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung, hg. v. Ilse Korotin, Band 18). Wien 2016.
(Hg.): biografiA. Lexikon österreichischer Frauen. Band 1 bis 4. Wien 2016.
(Gem. mit Nastasja Stupnicki): Bedeutende österreichische Wissenschafterinnen: „Die Neugier treibt mich, Fragen zu stellen. Wien 2018.
(Gem. mit Edith Stumpf-Fischer): Bibliothekarinnen in und aus Österreich. Der Weg zur beruflichen Gleichstellung. (= biografiA. Neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung, hg. v. Ilse Korotin, Band 25). Wien 2019.
(Gem. mit Ursula Stern): Das Exil von Frauen. Historische Perspektive und Gegenwart. (= biografiA. Neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung, hg. v. Ilse Korotin, Band 26). Wien 2020.
Amalia M. Rosenblüth-Dengler (1892-1979). Philosophin und Bibliothekarin. Biografische Spuren eines Frauenlebens zwischen Aufbruch und Resignation. (= biografiA. Neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung, hg. v. Ilse Korotin, Band 27). Wien 2021.

Beiträge in Büchern und Zeitschriften:

„… vorbehaltlich eines jederzeit zulässigen Widerrufes genehmigt“. Philosophinnen an der Wiener Universität bis 1938. In: Philosophie und Nationalsozialismus. Mitteilungen des Instituts für Wissenschaft und Kunst. 47. Jg. 1992 / Nr. 2.
(Gem. mit Charlotte Kohn-Ley): Lücken und Verzerrungen im öffentlichen Gedächtnis und in der Geschichte. Ein Gespräch mit Claudia Koonz. In: L’Homme. Zeitschrift für feministische Geschichtswissenschaft 3. Jg. Heft 2. 1992.
Die Konstruktion einer nationalen Ethik am Beispiel der Mathilde v. Kemnitz-Ludendorff. In: Philosophie – Psychoanalyse – Emigration. Festschrift für Kurt Rudolf Fischer. Wien 1992.
Im Zweifel für die Freiheit!? Der Konflikt zwischen dem Freiheits- und dem Gleichheitsprinzip am Beispiel der Mobilität. In: Dokumentation der Vortragsreihe Frauen-Bewegung in der Stadt von morgen. Frauen und Mobilität. Hg. von der ÖAMTC-Akademie. Wien 1992.
Biographien von Charlotte Bühler, Marie Jahoda, Gabriele v. Possanner, Bertha v. Suttner sowie Einleitung: Die Entwicklung des Frauenstudiums in Österreich. In: Wir sind die Ersten die es wagen. Biographien deutschsprachiger Wissenschafterinnen, Forscherinnen, intellektueller Frauen. Reihe Frauengeschichte.BMUK. Wien 1993
Flucht ins Matriarchat. Bachofens Werk in der Geistesgeschichte. In: Lutherische Monatshefte Heft 10/1993.
Antisemitismus – Antifeminismus. In: Ariadne. Almanach des Archivs der deutschen Frauenbewegung, Heft 23 : Jüdin – Deutsche – deutsche Jüdin? Auswirkungen des Antisemitismus in Deutschland. Köln 1993.
Nach verschiedenen Zwischenfällen ist die Arbeit schließlich bei mir gelandet“ – Philosophischer (Universitäts-)Alltag im Kontext des Nationalsozialismus. In: Ilse Korotin (Hg.): „Die besten Geister der Nation“. Philosophie und Nationalsozialismus. Wien 1994.
Die mythische Wirklichkeit eines Volkes“. Johann Jakob Bachofen, das Mutterrecht und der Nationalsozialismus. In: Charlotte Kohn-Ley / Ilse Korotin (Hg.): Der feministische Sündenfall? Antisemitische Vorurteile in der Frauenbewegung. Wien 1994.
Dokumentationsstelle Frauenforschung. Geschichte, Gestaltung und Institutionalisierung. In: Gertrud Seiser / Eva Knollmayer (Hg.): Von den Bemühungen der Frauen in der Wissenschaft Fuß zu fassen. (= Materialien zur Förderung von Frauen in der Wissenschaft Band 3) Hg. v. BMWF. Wien 1994.
Wer plant den Plan? Arbeiterschaft und Autorität. In: mitbestimmung. zeitschrift für demokratisierung der arbeitswelt. Heft 3 / 1994.
Oda Olberg-Lerda. In: Frauen im Umkreis des Austromarxismus. Mitteilungen des Instituts für Wissenschaft und Kunst, 50. Jg. 1995 / Nr. 3.
Biographien von Dorothea Christiane Erxleben und Harriet Taylor-Mill sowie Einleitung: Frauen der europäischen Aufklärung und Romantik. In: „… und kann ein Frauenzimmer dafür, dass es auch ein Mensch ist?“ Frauen der europäischen Aufklärung und Romantik. Reihe Frauengeschichte. BMUK. Wien 1995.
Biographien von Agnes von Klosterneuburg, Helene Kottannerin, Marie de Jars de Gournay sowie Einleitung: Frauenbiographien aus dem Mittelalter bis zur Frühen Neuzeit. In: „Er ist die Sonn / Sie ist der Mon …“ Frauenbiographien aus dem Mittelalter bis zur Frühen Neuzeit. Reihe Frauengeschichte. BMUK. Wien 1995.
Deutsche Philosophen aus der Sicht des Sicherheitsdienstes des Reichsführers SS. Dossier Hans Eibl, Dossier Simon Moser. In: Jahrbuch für Soziologie-Geschichte 1993, hg. v. Carsten Klingemann, Michael Neumann, Karl-Siegbert Rehberg u. a. Opladen 1995.
Deutsche Philosophen aus der Sicht des Sicherheitsdienstes des Reichsführers SS. Dossier Friedrich Kainz. In: Jahrbuch für Soziologie-Geschichte 1994. Opladen 1996.
Biographien von Hemma von Gurk, Maria Anna Mozart, Ida Pfeiffer, Margarethe Hilferding, Amalie Rosenblüth. In: Gelehrte Frauen. Frauenbiographien vom 10. bis zum 20. Jahrhundert. BMUK. Wien 1996.
Auf eisigen Firnen. Zur intellektuellen Tradition von Frauen. In: Wissenschaft als Kultur. Österreichs Beitrag zur Moderne. Hg. vom Institut Wiener Kreis. Wien-New York 1996
Die politische Radikalisierung der Geschlechterdifferenz im Kontext von „Konservativer Revolution“ und Nationalsozialismus. Mathilde Ludendorff und der „Völkische Feminismus“. In: Volker Eickhoff / Ilse Korotin (Hg.): Sehnsucht nach Schicksal und Tiefe. Der Geist der Konservativen Revolution. Wien 1997.
Aufgegebene Grundsätze. Die ausgebliebene Weltrevolution. In: mitbestimmung. zeitschrift für demokratisierung der arbeitswelt, Heft 3 / 1997.
Deutsche Philosophen aus der Sicht des Sicherheitsdienstes des Reichsführers SS. Dossier Wolfram Steinbeck. In: Jahrbuch für Soziologie-Geschichte 1997/98. Opladen 1999.
Geschlecht und Gemeinschaft. Eine Diskussion im Anschluss an Ferdinand Tönnies. In: Ilse Korotin / Barbara Serloth (Hg.): Gebrochene Kontinuitäten? Zur Rolle und Bedeutung des Geschlechterverhältnisses in der Entwicklung des Nationalsozialismus. Innsbruck 2000.
Weibliche Kreativität und Wissenschaft. Über Charlotte Bühler. In: Frauen-Dok. Renner-Institut. Tagungsdokumentation. Wien 2000.
Deutsche Philosophen aus der Sicht des Sicherheitsdienstes des Reichsführers SS. Dossier Ferdinand Weinhandl. In: Jahrbuch für Soziologie-Geschichte 1999. Opladen 2001.
(Gem. m. Brigitta Keintzel): Wissenschafterinnen in und aus Österreich. Leben – Werk – Wirken. In: Elisabeth Lebensaft (Hg.): Desiderate der österreichischen Frauenbiografieforschung. Österreichisches Biographisches Lexikon – Schriftenreihe 7, Wien 2001.
(Gem. m. Ursula Scholda): Frauen sichtbar machen. Das Projekt biografiA. Biografische Datenbank und Lexikon österreichischer Frauen. In: Elisabeth Lebensaft (Hg.): Desiderate der österreichischen Frauenbiografieforschung. Österreichisches Biographisches Lexikon – Schriftenreihe 7, Wien 2001.
Wissenschafterinnen aus Österreich. Beitrag zum Internet-Wissensportal „Science Exile“. In: http://scienceexile.coresearch.org, Wien 2002.
Wissenschafterinnen in und aus Österreich. Leben – Werk – Wirken. Zur Geschlechterasymmetrie in der österreichischen Wissenschaftsgeschichte. In: Biblos Jg. 51, Heft 1, 2002.
Biographien von Olga Hahn-Neurath, Käthe Steinhardt, Rose Rand, Amalie Rosenblüth. In: Brigitta Keintzel / Ilse Korotin (Hg.): Wissenschafterinnen in und aus Österreich. Leben – Werk – Wirken. Wien 2002.
Das Lexikon österreichischer Wissenschafterinnen und die Aufarbeitung des Exils österreichischer Frauen. In: Evelyn Adunka (Hg.): Die Rezeption des Exils in Österreich. Perspektiven der österreichischen Exilforschung. Tagungsdokumentation. Wien 2003.
Mit der Bibel in den Widerstand. Katholische Frauen und ihr Einsatz gegen den Nationalsozialismus. In: Biblos 52, 1 (2003).
Bemerkungen über Rassenhygiene und Sozialismus“. Oda Olberg-Lerda, die eugenische Bewegung und ihre Rezeption durch die Linke. In: Doris Ingrisch / Ilse Korotin / Charlotte Zwiauer (Hg.): Die Revolutionierung des Alltags. Zur intellektuellen Kultur von Frauen im Wien der Zwischenkriegszeit. Frankfurt a. M. 2004.
Den Nationalsozialismus denken. Zur (Auto-)Biografie der Mathilde von Kemnitz-Ludendorff. In: Susanne Blumesberger (Hg.): Frauen schreiben gegen Hindernisse. Wien 2004.
Irene Harand. Pazifistin, Widerstandskämpferin und Schriftstellerin. In: AEP Informationen 2/2004-
Wissenschafterinnen und Remigration – die „Austrian University League of America“. In: IWK-Mitteilungen Nr. 1-2/2005: Frauen und Exil.
Goldy Parin-Matthèy. Medizinische Labor- und Röntgenassistentin, Spanienkämpferin, Psychoanalytikerin, Mitbegründerin der deutschsprachigen Tradition der Ethnopsychoanalyse. In: AEP Informationen 2/2005.
Das Interesse an der proletarischen Jugend – Aspekte der Jugendforschung. In: Susanne Blumesberger (Hg.): Helene Scheu-Riesz (1880-1970. Eine Frau zwischen den Welten. (= biografiA – Neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung, hg. v. Ilse Korotin, Band 1). Wien 2005.
Das Projekt biografiA. Biografische Datenbank und Lexikon österreichischer Frauen. In: Nina v. Zimmermann / Christian v. Zimmermann (Hg.): Frauenbiographik. Lebensbeschreibungen und Porträts. Tübingen 2005.
Wissenschaft als soziale Praxis. Die Psychologin Charlotte Bühler und ihre Wiener ForscherInnengemeinschaft. In: Armin Wallas (Hg.): Zions Töchter. Jüdische Frauen in Religion, Politik und Kultur. Wien 2006.
Deutsche Philosophen aus der Sicht des Sicherheitsdienstes des Reichsführers SS – Schwerpunkt Österreich. In: Marion Heinz / Goran Gretic (Hg.): Philosophie und Zeitgeist im Nationalsozialismus. Würzburg 2006.
Deutsche Philosophen aus der Sicht des Sicherheitsdienstes des Reichsführers SS. Dossier Ernst Mally. In: Jahrbuch für Soziologie-Geschichte 2007. Opladen 2007
(…) vorbehaltlich eines jederzeit zulässigen Widerrufes genehmigt“ Ausgrenzung und Verfolgung jüdischer Wissenschafterinnen und Bibliothekarinnen. In: Ilse Korotin (Hg.): Österreichische Bibliothekarinnen auf der Flucht. Verfolgt, verdrängt, vergessen). (= biografiA – Neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung, hg. v. Ilse Korotin, Band 4). Wien 2007.
Das politische Kinderbuch – das Kinderbuch als Politikum. In: Susanne Blumesberger (Hg.): Alex Wedding (1905-1966) und die proletarische Kinder- und Jugendliteratur. (= biografiA – Neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung, hg. v. Ilse Korotin, Band 3). Wien 2007.
Was wird uns diese Frau Doktor schon Wichtiges zu sagen haben?“ Intellektuelle Frauen im Wien der Zwischenkriegszeit. In: IWK-Mitteilungen Nr. 1-2/2008: 10 Jahre „Frauen sichtbar machen. biografiA – datenbank und lexikon österreichischer frauen.
Das Weib und der Intellectualismus (1902). Oda Olbergs Streitschrift gegen Paul Julius Möbius. Ein Diskurs aus sozialistischer Perspektive. In: Susanne Blumesberger (Hg.): Frauen schreiben gegen Hindernisse Band 2: Zu den Wechselwirkungen von Biografie und Schreiben im weiblichen Lebenszusammenhang. Wien 2010.
Leider besteht sehr wenig Hoffnung, dass ich mit Philosophie etwas anfangen kann.“ Philosophinnen aus Wien im Kontext von Vertreibung, Exil und (Re-)Emigration. In: Susanne Blumesberger/Ilse Korotin (Hg.): Frauenbiografieforschung. Theoretische Diskurse und methodologische Konzepte. (= biografiA – Neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung, hg. v. Ilse Korotin, Band 9). Wien 2012.
Bertha von Suttner. In: Neue Deutsche Biographie. Band 25. Berlin 2013.
Charlotte und Karl Bühler, Wilhelm und Annie Reich. Der Einfluss von Psychologie und Psychoanalyse auf Stella Klein-Löws Denken und Handeln. In: Traude Bollauf/Ilse Korotin/Ursula Stern (Hg.): „Erlebtes und Gedachtes“. Stella Klein-Löw (1904-1986). Pädagogin – Psychologin – Politikerin – Erwachsenenbildung. (= biografiA – Neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung, hg. v. Ilse Korotin, Band 16). Wien 2015.
Biografien von Marie Haubfleisch, Magda Merwin, Goldy Parin-Matthéy, Amalia Rosenblüth, Käthe Steinhardt, Bertha von Suttner. In: Korotin, Ilse (Hg.): biografiA. Lexikon österreichischer Frauen. Band 1 bis 4. Wien 2016.
Frauen sichtbar machen – „Philosophinnen“ an der Universität Wien. In: Brigitte Buchhammer (Hg.): Freiheit – Gerechtigkeit – Liebe. Festschrift zum 75. Geburtstag von Herta Nagl-Docekal. Wien 2019
In der Falle. GULag-Erinnerungen in Autobiografien österreichischer Frauen. In: Ilse Korotin/Ursula Stern (Hg.): Das Exil von Frauen. Historische Perspektive und Gegenwart. (=biografiA – Neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung, hg. v. Ilse Korotin, Band 26), Wien 2020.
Bertha von Suttners „Töchter“: Das Beispiel Constanze Glaser, verh. Friedmann, verh. Ermers (1889-1941), Philosophin. Eine Spurensuche. In: Elisabeth Schäfer/Brigitte Buchhammer (Hg.): Erinnerung und Gedächtnis. Kunst – Philosophie – Feminismus. Festschrift für Ingvild Birkhan zum 80. Geburtstag. Wien 2020.
„… der weltanschauliche Kampf dient nach dem Kriege dem gleichen Ziele.“ Philosophen im „Kriegseinsatz der Geisteswissenschaften“ (Aktion Ritterbusch“ – 1940-1945). Spuren des Fortwirkens am Beispiel des Grazer Philosophen Ferdinand Weinhandl. In: Heimo Halbrainer/Susanne Korbel/Gerald Lamprecht (Hg.): Der „schwierige“ Umgang mit dem Nationalsozialismus an den österreichischen Universitäten. Die Karl-Franzens-Univesität Graz im Vergleich. Graz 2022.
Frauen sichtbar machen. biografiA – Datenbank und Lexikon österreichischer Frauen. In: Mitteilungen der Vereinigung österreichischer Bibliothekarinnen & Bibliothekare 75 (2022)1, S. 206-225 (Schwerpunktthema „30 Jahre frida: Archiv-, Bibliotheks- und Dokumentationspolitiken. Frauen- und genderspezifische Zugänge, hg. v. Susanne Blumesberger/Li Gerhalter/Lydia Jammernegg).