Glatter, Augusta

geb. Barth
* 14.8.1914, Wien, † 1.2.2009
Ethnologin und Beamtin

Au. G. wird als Tochter von Rudolf Barth, Volksschuldirektor und Anna Barth, Volksschuldirektorin geboren.
Au. B. besuchte das Realgymnasium des Wiener Frauenerwerbvereines und maturierte 1933. 1936 tritt sie in den Staatsdienst ein. 1961-1966 studierte sie Völkerkunde, Indologie und Volkskunde an der Universität Wien. Der Titel ihrer Dissertation lautet „Beiträge zur Ethnologie der Chodris in Gujarat, Zentralindien“. 1964 wird ihr ein Austauschstipendium der Indischen Regierung zuerkannt und sie kann die Feldforschung in Gujarat beginnen. Die dabei angelegte ethnographische Sammlung wurde dem Museum für Völkerkunde in Wien übergeben. 1965 erhielt Au. G. den Förderpreis der Theodor-Körner-Stiftung.

Werke

Contributions to the Ethnography of the Chodris (Surat District, Gujarat). (=Acta Ethnologica et Linguistica, no. 16, Series Indica 3), Wien, 1969.

Literatur / Quellen

Smetschka, B.: Frauen – Fremde – Forscherinnen. Leben und Werk der Absolventinnen des Wiener Instituts für Völkerkunde 1945- 1975. Ein Beitrag zur Wissenschafts- und Frauengeschichte. (Europäische Hochschulschriften). Frankfurt/M., Berlin, 1997.

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