Tschapek Lydia

Ps. L. (Lydia) Dromery, Lydia Eck, auch: Tschapeck; Schriftstellerin und Übersetzerin

Geb. Wien, 11.12.1864
Gest. ?

Herkunft, Verwandtschaften: Vater: Hippolyt Tschapek, Hauptmann-Auditor und Naturforscher.

Ausbildungen: Seit ihrem 12. Lebensjahr Beschäftigung mit Poesie. 1903 Dekanatsprüfung im Englischen, 1904 englische Lehrbefähigungsprüfung in Salzburg.

Laufbahn: L. T. arbeitete auf dem Gebiet der Literaturkritik deutscher, französischer und vorrangig englischer Literatur sowie der deutschen Jugendliteratur. Ihre Kritiken, Essays und Übersetzungen erschienen im „Wiener Tagblatt“, „Budapester Tagblatt“, „Wiener Literaturzeitung“, der Salzburger „Fremden-Zeitung“ und weiteren in- und ausländischen Zeitungen. War als Privatlehrerin tätig. Ihr Pseudonym „Dromery“ verweist auf den Namen einer ihrer Großmütter.

Werke

„Der Flüchtling. Psychologische Studie“ (1895), „Die Leute von Gottesland. Roman. Auf der Heide. Skizze“ (1897), „Im Salzerbad. Novelle“ (1901), „Meta Kiesenwetter. Neue Novelle aus Österreich“ (1911), „Nach 365 Tagen“

Literatur / Quellen

L.: Buchegger 2002, Eisenberg 1893, Geißler 1913, Maday 1908, Pataky 1898, Schmid-Bortenschlager/Schnedl-Bubenicek 1982

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