Pippal-Kottnig Eugenie; Architektin

Geb. Anscher Grube, UdSSR, 10.1.1921

Gest. Wien, 21.7.1998

Herkunft, Verwandtschaften: Mutter: Eudoxia Kottnig, geb. Tscheglowa; Vater: Karl Kottnig, Kriegsgefangener in Anscher Grube, 1921 im Zuge der letzten Kriegsgefangenenrücktransporte nach Österreich Übersiedlung der Familie nach Wien.

LebenspartnerInnen, Kinder: 1943 Heirat mit Prof. Hans Robert Pippal (*1915), freischaffender Maler, gemeinsames Atelier in Wien 8, Alser Straße 35; Tochter: Martina Pippal (*1957), Künstlerin und Assistentin am Kunsthistorischen Institut der Universität Wien, Lektorin.

Ausbildungen: Nach dem Hauptschulabschluss 1935-40 Architekturstudium an der Wiener Kunstgewerbeschule (später: Hochschule für angewandte Kunst), 1940 Studienabschluss als Diplomarchitektin.

Laufbahn: 1940-1947 Assistentin an der Hochschule für angewandte Kunst (Klasse für Wohn- und Siedlungsbau, Prof. Schuster); seit 1946 als freischaffende Architektin vor allem im Wohnbau tätig, Ende der 1940er und in den 1950er Jahren Teilnahme an mehreren Wettbewerben für Bauaufgaben in Wien und in den Bundesländern. (z. B.: 1946 „Wiener Donaukanal“, 1949 „Knaben- und Mädchenhauptschule in Bregenz-Vorkloster“, 1953 „Museum der Stadt Wien“), 1954 Teilnahme an der Ausstellung „Architektur in Österreich 1945-54″, veranstaltet von der Zentralvereinigung der Architekten in der Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs. Auch als Architekturpublizistin tätig.

Ausz.: Staatspreis für das Abschlussdiplom an der Hochschule, Preise bei Wettbewerben.

L.: BLÖF, Das umgebaute Wien 1999, Pippal 2002, Teichl 1951