Leodolter, Ingrid

geb. Zechner

*14.8.1919, Wien, †17.11.1986, Wien
Ärztin und Bundesministerin

L.’s Eltern waren beide Lehrer. Ihr Vater, Dr. Leopold Zechner, war Hauptschuldirektor und lange Jahre Wiener Stadtschulratspräsident (1946-1960), viele Jahre im Nationalrat und Hofrat. Ihre Mutter war als Hauptschullehrerin tätig. Ihre Familie entstammt gehobenen Verhältnissen und ist dem „sozialistischen Uradel“ zuzurechnen (Ackerl/Weissensteiner 1992, S. 271), I. L. war eine „geborene“ Sozialistin. Sie hat eine (ältere) Schwester: Hildegund Zechner, verheiratete Kothbauer (vgl. Munzinger 1987; Gedenkbuch 2013).

I. L. ist in glücklicher Ehe mit dem Obersenatsrat Dkfm. Dr. Josef Leodolter verheiratet, der in Welthandel promovierte, als Vizepräsident des Wiener Anstaltenamtes, dem die größten Spitäler Wiens unterstehen (Profil 1971, S. 18), und anschließend langjährig als wirtschaftlicher Leiter des Kinderspitals tätig war. Mit ihm hat sie zwei Söhne: Der ältere Sohn (*1943), Sepp Leodolter, ist o. Univ.-Prof. für Gynäkologie und Geburtenhilfe (Medizinische Universität Wien); der jüngere Sohn (*1949), Michael Leodolter, ist Psychoanalytiker und psychoanalytischer Psychotherapeut, psychoanalytischer Familientherapeut und Facharzt für Psychiatrie und Neurologie (Homepage von Dr. Michael Leodolter). Zu ihren favorisierten Freizeitaktivitäten zählt I. L. Opernbesuche und Campingaufenthalte (vgl. Profil 1971, S. 18f; Munzinger 1987).

I. L. war am Mädchenrealgymnasium Wien Hietzing, maturierte dort 1937 mit Auszeichnung. Anschließend studierte sie an der Universität Wien vom Wintersemester 1937/38 an Medizin (Munzinger 1987). Obwohl sie als sogenannter „Mischling 2. Grades“ galt, konnte I. L. ihr Studium abschließen und promovierte 1943 zur Dr.med. (Gedenkbuch 2014). Im selben Jahr gebar sie ihren ersten Sohn.
„Schon seit meiner Kindheit wollte ich Ärztin werden. In der vierten Gymnasialklasse beschrieb ich schon in einem Aufsatz genau meinen angestrebten Beruf.“ (Profil 1971, S. 18), so äußert sich L. zu dem von ihr ergriffenen Arztberuf. Sie trat 1944 bei dem Internisten Prof. Dr. Reinhold Boller am Lainzer Krankenhaus ein. Ab 1947 war I. L. Assistenzärztin, 1950 erhielt sie das Facharztdiplom für interne Medizin, 1951 wurde sie „1. Oberarzt [sic!]“ an der medizinischen Abteilung des Allgemeinen Krankenhauses in Wien. 1952 wurde Boller und sein Team – darunter auch Oberärztin L. – an die „Allgemeine Medizinische Abteilung“ des AKH geholt. Die intensive Arbeit in der neuen Abteilung ließ ihr wenig Zeit – für Freizeitaktivitäten, aber auch für die wissenschaftliche Arbeit (vgl. Profil 1971, S. 18f). Ihrerseits steht fest, „daß [sic!] ich mich damals der Leber zugewandt habe, weil ich selber zweimal Gelbsucht hatte“, sie wandte sich der Laboratoriumsproblematik zu, war viel auf Kongressen und begeisterte sich eigentlich „für alle Bereiche“ der internen Medizin (Profil 1974, S. 27). 1958 war die Stelle des Primariats bzw. des Vorstands der Medizinischen Abteilung am Wiener Sophienspital der Gemeinde Wien ausgeschrieben. Obwohl L. nur an dritter Stelle des Besetzungsvorschlages des Landessanitätsrates rangierte, entschied sich Wiens damaliger Landeshauptmann Franz Jonas für sie. Damit war sie die erste Frau Österreichs, die eine Vorstands-/Primariatsstelle erhielt. Selbst nach ihrer Ernennung als Regierungsmitglied sagte sie: „Meine Ernennung zur Primaria des Sophienspitals war der Haupttreffer meines Lebens.“ (Profil 1971, S. 18). 1962 wurde sie Direktorin des Spitals und war wiederum die erste Frau in Österreich in einer solchen Funktion. Unter ihrer Führung entwickelte sich das Sophienspital von einem Uralt-Krankenhaus zu einem modernen Haus. Sie wurde wegen ihres forschen Schrittes heimlich „der Dragoner“ genannt und war für ihre Blitzdiagnosen berühmt. „Sie hat sich“, so ein Arzt, „nie wahnsinnig viel Zeit genommen für die Visite: Sie ist durchgestürmt durch den Saal, hat gesagt: das ist das, und das machen wir so – und war draußen.“ (Profil 1974, S. 27). Nebenbei führte sie auch eine Privatpraxis. L. war das Inbild der viel beschäftigten, tüchtigen Frau. Nach ihrer Berufung als Leiterin des Sophienspitals begann sie ihre Habilitation und arbeitete damit auf eine Dozentur und eine wissenschaftliche Karriere hin. Ihr Professor Dr. Ernst Deutsch, Leiter der ersten Internen Klinik des AKH, hatte ihr ein für sie viel versprechendes Thema vorgeschlagen: Blähungen (vgl. Profil 1974, S. 27f; Profil 1971, S. 18f).
Die Zeitschrift Profil schreibt – bereits während ihrer Amtszeit als Ministerin – in einem ausführlichen Artikel ein wenig hämisch über ihre Tätigkeit als Ärztin: „Während Ingrid Leodolter stets bemüht ist, sich (auf internem Gebiet) als Allround-Ärztin zu verkaufen, erinnern sich Kollegen, daß [sic!] die heutige Frau Minister „bei den Nieren schwach war, das EKG erst hat lernen müssen und von Diabetes auch nicht viel verstanden hat“. Neidlos wird als Stärke der Magen-Darm-Trakt anerkannt.“ Es wird ihr jedoch auch zugestanden, dass sie ihre Fans hatte: Sie wurde auf den operativen Stationen als Beiwohnende sehr geschätzt und war Konsiliarärztin in der Hautklinik (Profil 1974, S. 27).

I. L. ist Autorin von mehr als 40 Publikationen. Ab Beginn der 1950er Jahre erscheinen wissenschaftliche Beiträge von ihr in Journals, meistens in Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen. Der Schwerpunkt ihrer wissenschaftlichen Veröffentlichungstätigkeit ist von Mitte der 1960er Jahre bis zu ihrer Regierungsberufung zu Beginn der 1970er Jahre anzusetzen.
Ihre ersten Veröffentlichungen schrieb sie gemeinsam mit ihrem Professor Boller; die erste beschäftigt sich mit der akuten Cholecystitis, einer Entzündung der Gallenblase (Wikipedia 2014) (Boller/Leodolter 1951), während sich die zweite mit Gastroptosen (also Magensenkungen), resezierten Magen und Duodenaldivertikeln (d.h. Aussackungen der Darmwand am Zwölffingerdarm (Wikipedia 2013)) auseinandersetzt (Boller/Leodolter 1952). Ab Mitte der 1960er Jahre veröffentlicht sie einiges zum Schwerpunkt Leber: Es erscheinen Artikel zum Themenbereich Alkoholkonsum und Lebererkrankungen (Leodolter 1966; Frank/Heil/Leodolter 1967), zum Wert von Biopsie und Szintigraphie bei Lebererkrankungen (Frank/Leodolter 1966, 1968; Frank/Leodolter/Zita 1968), zur Leberzirrhose (Frank/Leodolter 1971; Leodolter/Wenzl 1964, 1972; Wenzl et al. 1973), zur Wirksamkeit von Silymarin bei Hepatitis (Kiesewetter/Leodolter/Thaler 1977; Kiesewetter et al. 1978a, b) sowie andere Studien in Zusammenhang mit der Leber (z.B. Feyrter/Leodolter 1969a, b, c; Denk et al. 1970).
Ihrem Spezialgebiet Magen und Darm widmet sie sich ebenso in zahlreichen Veröffentlichungen: Z.B. in dem schon erwähnten Artikel zu Gastroptosen, resezierten Magen und Duodenaldivertikeln (Boller/Leodolter 1952), zu pancreas aberrans (Leodolter 1953), in einer Analyse von Fällen des Magencarcinoms (Leodolter 1957), im Bereich der Ösophagusvarizenblutung (Leodolter 1970) oder zur Thematik Gas im Gastrointestinaltrakt (Leodolter 1971). Gemeinsam mit Marcel Wenzl, seit 1961 bis 1983 Vorstand der Chirurgischen Abteilung des Sophienspitals und Facharzt für Chirurgie (Tragl 2007, S. 349), mit dem sie generell sehr viele Artikel veröffentlicht, schreibt sie Beiträge über gastrointestinale Blutungen, also Blutungen im Verdauungstrakt, (Wenzl/Leodolter 1968; Leodolter/Wenzl 1968) sowie über Crohn, eine chronische entzündliche Darmkrankheit (Leodolter/Wenzl 1966). Der Problematik der Crohnschen Erkrankungen widmet sie sich auch alleine in einem Text (Leodolter 1967). Daneben veröffentlicht sie einige wissenschaftliche Journalbeiträge zu anderen Themengebieten. Durch ihre Tätigkeit als Regierungsmitglied kommen ab den 1970er Jahren einige politische Publikationen im Themengebiet der Gesundheits- und Umweltpolitik hinzu (Leodolter 1973a, b; 1975; 1977a; 1978a, b, c).

Am 4.11.1971 wurde I. L. von Kreisky als Ministerin berufen – zunächst ohne Portefeuille (Kabinett Kreisky II), ab Februar 1972 im neu gebildeten Ressort für Gesundheit und Umweltschutz. L.’s Familie gehörte zum sozialistischen Hochadel; ihre Familie ist mit dem damaligen Justizminister Broda verwandt; ihre Schwester war mit einem Spitzenmanager der Verstaatlichten Industrie verheiratet. Bevor sie in die Regierung eintrat, war L. beispielsweise auch Hausärztin der Ehefrau des damaligen Bundespräsidenten Grete Jonas (vgl. Der Spiegel 1972, S. 102; Munzinger 1987). I. L. war zwar seit 1946 SPÖ-Parteimitglied (Ackerl/Weissensteiner 1992, S. 271) und im BSA (Bund sozialdemokratischer Akademiker, Intellektueller und Künstler) (Schwediauer 2010a) organisiert, auch war sie ab 1969 medizinische Beraterin der damaligen Staatssekretärin Gertrude Wondrack; bis zu ihrer Berufung als Ministerin war sie aber politisch nicht aktiv gewesen (vgl. Munzinger 1987). Der Wechsel in das Regierungsamt bedeutete für sie, dass sie die begonnene Habilitation auf Eis legen musste, die für sie von großer Wichtigkeit war (Profil 1974, S. 28). Sie selbst sagte in Interviews, dass ihre Stimmung aus diesem Grund zwischen „Begräbnis und Hochzeit“ gewesen sei, als ihr das MinisterInnenamt angeboten wurde. Und: „Jetzt wird die Dozentur auf sich warten lassen müssen. Der Ministerposten wird mich voll ausfüllen.“ (Profil 1971, S. 19). Zum Zeitpunkt der Berufung hatte sie bereits eine steile Karriere hinter sich und galt als Vorreiterin: Sie war die damals einzige weibliche Spitalsleiterin in Wien, war die erste Person im Arztberuf in der Regierung, wurde die erste Ministerin im neu gegründeten Ressort Gesundheits- und Umweltschutz und wurde als erst dritte Frau Ministerin. I. L. galt als politische Erfindung ihrer langjährigen Freundin Firnberg, die – unterstützt von Broda – ihre Berufung Kreisky ans Herz gelegt hatte (vgl. Personenmappe 1). Kreisky versprach sich von der Berufung einer Expertin, einer Ärztin, mehr Wählerstimmen.
Als besonderer Verdienst während ihrer Amtszeit wird die 1974 erfolgte Einführung des Mutter-Kind-Passes und die damit verbundene Erhöhung der Geburtenbeihilfe erachtet. Bis dahin stellte Österreich das Schlusslicht in Westeuropa in Bezug auf die Säuglingssterblichkeit (Todesfälle von lebend Geborenen innerhalb des ersten Lebensjahres) dar: 1973 lag diese bei 23,5 pro Tausend Kindern. Der Mutter-Kind-Pass zielte darauf ab, mit Vorsorgeuntersuchungen der hohen Säuglingssterblichkeit entgegenzuwirken. Durch die finanziellen Anreize nahmen fast alle schwangeren Frauen und Mütter daran teil. Schon 1984, zehn Jahre nach Einführung des Mutter-Kind-Passes, hatte sich die Säuglingssterblichkeitsrate in etwa halbiert (vgl. APA-Artikel 2014) und eine bessere Früherkennung von Krankheiten und Behinderungen bewirkt. I. L. führte 1974 die kostenlose Gesundenuntersuchung für Frauen ab 30 ein (Lexikon der Wiener Sozialdemokratie 2005), die insbesondere der Frühdiagnose von Brust- und Uteruskrebs diente, leitete eine Spitalsreform ein, leistete Vorarbeiten für den Krankenanstalten-Zusammenarbeitsfonds (KRAZAF), initiierte die Gesundenuntersuchung, setzte Initiativen zur Reform der Spitalsfinanzierung, modifizierte die Krankenpflegeausbildung, legte ein neues Lebensmittel- und Bäderhygienegesetz vor und stellte 1978 eine Studie über die psychiatrische Versorgung Österreichs vor (vgl. Personenmappe 11; Czeike 2004, S. 24). Sie leistete Pionierarbeit auf dem Gebiet des Umweltschutzes, wiewohl das Umweltressort gegenüber den Gesundheitsagenden lange ein Schattendasein führte. Außerdem überarbeitete sie das sozialistische Humanprogramm der SPÖ (Munzinger 1987).
Ihre Karriere als Politikerin muss man als glücklos bezeichnen; politische Taktierereien und das politische Spiel beherrschte sie nicht. Schnell wurde sie zur Zielscheibe der Opposition und der Medien und verlor auch in den eigenen Reihen sehr rasch stark an Rückhalt (Personenmappe 1). Bald nach ihrer Berufung begannen Forderungen nach ihrer Abberufung. Ihr wurde Ideenlosigkeit, Initiativlosigkeit und mangelnde Durchsetzungskraft vorgeworfen; Chaos, Fehlleistungen und unerfüllte Versprechen attestierten ihr Österreichs Medien (Der Spiegel 1972, S. 102; Munzinger 1987). Zweifellos hat sie politisch häufig sehr ungeschickt agiert: Sie verabsäumte bei verschiedenen Anlässen die Einbindung der Opposition und war Protagonistin einiger Skandale (Personenmappe 1). Beispielsweise wurde ihr vorgeworfen, ihren Mann 1972 in eine ministerielle Berater-Kommission berufen zu haben (Der Spiegel 1972, S. 102) sowie die Hälfte des Honorars ihres ständigen Vertreters als Leiterin des Sophienspitals einzustreichen (Personenmappe 1). In einer 1972 durchgeführten Umfrage der Zeitschrift „Profil“ schnitt sie als unpopulärstes Regierungsmitglied des Kabinetts ab (Der Spiegel 1972, S. 102). Medial wurde immer wieder berichtet, dass Kreisky mit L. unzufrieden sei und ihr Kompetenzen entzogen habe (Personenmappe 11). Wenngleich sie politisch unglücklich agierte, muss man zugestehen, dass ihre politischen Bedingungen als Ministerin sehr eingeschränkt waren: Sie verfügte über minimale Kompetenzen und kaum Budget (Personenmappe 1). Sie selbst führte in einem Interview über ihre Schwierigkeiten als Regierungsmitglied aus: „Drei Dinge machten es besonders schwierig: Erstens, daß [sic!] ich eine Frau bin. Zweitens, daß [sic!] ich ein Arzt bin. Ärzten begegnet man auf der politischen Ebene ja mit Vorsicht. Ein Mensch, der zu einem anderen sagen kann, ziehen Sie sich aus, machen Sie sich frei, hat ja von vornherein einen anderen Kontakt zu den Menschen. […] Und drittens bin ich kein gewachsener Politiker, auch wenn ich von Grund auf eine politische Einstellung habe.“ (Kurier 1973).
Die Opposition forderte immer wieder ihren Rücktritt. Letztendlich setzte ihre Beauftragung der „ARGE Kostenrechnung“, die mögliche Einsparungen in Krankenhäusern untersuchte und in Zusammenhang mit dem AKH-Skandal stand, ihrer politischen Karriere 1979 ein Ende. Dabei ergingen eine Reihe von Aufträgen im Wert von über 100 Millionen Schilling an die Privatfirma „ARGE Kostenrechnung“. Diese Auftragsvergabe wurde vom Rechnungshof kritisiert und schlug medial wochenlang Wellen. Nachdem sich Bundeskanzler Kreisky öffentlich kritisch über I. L. geäußert hatte – „Sie ist ein lieber Kerl, aber kein Minister.“ (Weiß/Federspiel, S. 104) –, trat sie von ihrem Amt zurück (vgl. Weiß/Federspiel, S. 104f). Nach acht Jahren Regierungstätigkeit (bis zum 8.10.1979), kehrte die Frau „Priminister“ – wie sie von ihren Kolleginnen und Kollegen im Wiener Sophienspital nach ihrer Berufung als Ministerin genannt wurde (Personenmappe 1) – als Chefärztin ins Sophienspital zurück, wo sie als solche bis zu ihrer Pensionierung 1985 tätig war (Munzinger 1987).

L. erhielt den Theodor Körner-Preis, den Karl Renner-Preis, 1974 das Große Goldene Ehrenzeichen am Bande der Republik Österreich, 1978 das Große Ehrenzeichen der Ärztekammer für Wien und 1982 das Große Goldene Ehrenzeichen der Stadt Wien. Sie war Präsidentin des Österreichischen Krebsforschungsinstitutes und Präsidentin des Arbeiter- und Samariterbundes (vgl. Czeike 2004, S. 24; Munzinger 1987).

Im November 1986 erlag I.L. im Wiener Krankenhaus im Alter von 67 Jahren einem Krebsleiden (Neue Arbeiterzeitung 1986).

Werke

Aspöck, H. / Leodolter, I.: Vaginale Myiasis durch Sarcophaga argyrostoma (Rob.-Desvoidy). In: Wiener Klinische Wochenschrift, 1970, 82 (27), S. 518-520
Boller, R. / Leodolter, I.: Die konservative Behandlung der akuten Cholecystitis. In: Wiener klinische Wochenschrift, 1951, 63 (47), S. 879-882
Boller, R. / Leodolter, I.: Die Acetylcholin-Stosstherapie bei Gastroptosen, resezierten Magen und Duodenaldivertikeln. In: Medizinische Klinik, 1952, 47 (40), S. 1315-1318
Czitober, H. / Frischauf, H. / Leodolter, I.: Quantitative Untersuchungen bei universeller Argyrose mittels Neutronenaktivierungsanalyse. In: Virchows Archiv Abteilung A Pathologische Anatomie, 1970, 350 (1), S. 44-51
Denk, H. / Leodolter, I. / Schnack, H. / Thaler, H.: Klinisch-bioptische Untersuchungen über den Verlauf der Fettleberhepatitis. In: Wiener Klinische Wochenschrift, 1970, 82 (6), S. 98-101
Feyrter, F. / Leodolter, I.: Über die chromotrope lipoidige (lipoproteidige) Körnelung der Leberzellen und die chromotrop-granulären Leberzellen. In: Zentralblatt für allgemeine Pathologie und pathologische Anatomie, 1969a, 112 (4), S.433-439
Feyrter, F. / Leodolter, I.: Die chromotrope lipoidige (lipoproteidige) Körnelung der Leberzellen des Menschen. In: Wiener Medizinische Wochenschrift, 1969b, 119 (19), S. 368-369
Feyrter, F. / Leodolter, I.: Über die chromotrope lipoidige (lipoproteidige) Körnelung der Leberzellen und die chromotrop-granulären Leberzellen. In: Zdravotnicka pracovnice, 1969c, 112 (4), S. 433-439
Feyrter, F. / Leodolter, I.: Über globuläre Eiweissfällungen im entfalteten Disseschen Raum und in der Lichtung der Sinusoide der menschlichen Leber. In: Beitrage zur pathologischen Anatomie und zur allgemeinen Pathologie, 1968, 136 (4), S. 413-418
Formanek, I. / Leodolter, I.: Zur Porphyrinausscheidung bei Diabetikern. In: Wiener Medizinische Wochenschrift, 1969, 119 (8), S. 153-157
Frank, A. / Leodolter, I.: Das duodenale Riesenulkus – Röntgensymptomatologie und Klinik. In: Wiener Klinische Wochenschrift, 1969, 81 (3), S. 46-49
Frank, H. / Heil, W. / Leodolter, I.: Leber und Bierkosum. Vergleichende Untersuchungen an 450 Arbeitern. In: Münchener medizinische Wochenschrift, 1967, 109 (16), S. 892-897
Frank, H. / Leodolter, I. / Zita, G.: Über den diagnostischen Wert von Biopsie und Szintigraphie bei Lebererkrankungen. In: Wiener Klinische Wochenschrift, 1968, 80 (35), S. 648-651
Frank, H. / Leodolter, I.: Der prophylaktische Wert der ambulanten Leberbiopsie. In: Deutsche Zeitschrift für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten, 1968, 28 (5), S. 313-316
Frank, H. / Leodolter, I.: Leberzirrhose: Klinisch-statistische Untersuchungen mit besonderer Berücksichtigung der Prognose. In: Deutsche Medizinische Wochenschrift, 1971, 96 (32), S. 1291-1296
Frank, H. / Leodolter, I.: Praktische Erfahrungen mit der ambulanten Leberbiopsie. In: Wiener klinische Wochenschrift, 1966; 78, S. 756-758
Hartmann, G. / Leodolter, I. / Wenzl, M.: Milzsarkome und splenaler Hochdruck. In: Acta Chirurgica Austriaca, 1972, 4 (4), S. 91-94
Kiesewetter, E. / Leodolter, I. / Thaler, H.: Ergebnisse zweier Doppelblindstudien zur Wirksamkeit von Silymarin bei chronischer Hepatitis. In: Leber Magen Darm, 1977, 7 (5), S. 318-323
Kiesewetter, E. / Leodolter, I. / Thaler, H. / Immich, H.: Verbessert Silymarin die biologische Normalisierung der Leber signifikant? In: Tägliche Praxis, 1978a, 19 (4), S. 713-717
Kiesewetter, E. / Leodolter, I. / Thaler, H. et al.: Verbessert Silymarin die biologische Normalisierung der Leber signifikant? In: Chirurgische Praxis, 1978b, 24 (3), S. 517-521
Leodolter I. / Niebauer G.: Ehlers Danlos Syndrome. In: Zeitschrift für Haut- und Geschlechtskrankheiten, 1969, 44 (2), S. 67-68
Leodolter, I. / Heil, W. / Frank, H.: Ergebnisse der Antikoagulantien-Behandlung des Herzinfarktes. Retrospektive Studie. In: Münchener medizinische Wochenschrift, 1971, 113 (36), S. 1169-1175
Leodolter, I. / Petzelbauer, L. / Sieberth, E.: Chemotherapie maligner Tumoren im Spiegel einiger spezieller Laboratoriumsuntersuchungen. In: Wiener Medizinische Wochenschrift, 1967, 117 (40), S. 901-903
Leodolter, I. / Wenzl, M.: Diagnostik bei akuten gastrointestinalen Blutungen. Möglichkeiten und Grenzen. In: Münchener medizinische Wochenschrift, 1968, 110 (48), S. 2805-2813
Leodolter, I. / Wenzl, M.: Operative Behandlung des intern-therapieresistenten Aszites bei Leberzirrhose. In: Münchener medizinische Wochenschrift, 1972, 114 (17), 797-800
Leodolter, I. / Wenzl, M.: Zur chirurgischen Behandlung des Aszites. In: Klinische Medizin. Österreichische Zeitschrift für wissenschaftliche und praktische Medizin, 1964, 19, S. 365-372
Leodolter, I. / Wenzl, M.: Zur internen und chirurgischen Therapie der „Ileitis regionalis“ (Crohn). In: Wiener Klinische Wochenschrift, 1966, 78 (14), S. 253-257
Leodolter, I. / Zeitlhofer, J.: Zur Klinik und Pathologie der parösophagealen Zwerchfellhernie. In: Klinische Medizin; österreichische Zeitschrift für wissenschaftliche und praktische Medizin, 1953, 8 (9), S. 420-427
Leodolter, I. / Stocking, L.: Zur Lokalisation der Silbereinlagerungen bei Argyrose: Analyse von Leberpunktaten mit dem Elektronenmikroskop. In: Acta Hepato-Gastroenterologica, 1972, 19 (2), S. 81-85
Leodolter, I.: 1st German Austrian Swiss Convention on Pediatrics in Innsbruck 1976 – Greetings. In: Zeitschrift für Kinderchirurgie und Grenzgebiete, 1978a, 23 (1), S. 2-4
Comparative Studies on Liver Function of Workers in Breweries and other Industrial Units. In Proceedings of the 3rd World Congress of Gastroenterology, Tokyo, 1966, 3 (3), S. 94-96
Die Differentialdiagnose der akuten Ösophagusvarizenblutung. In: Wiener Zeitschrift für innere Medizin und ihre Grenzgebiete, 1970, 51 (3), S. 100-101
Die Einführung der Kostenrechnung in den Spitalern. In: Österreichische Krankenhaus-Zeitung, 1977a, 18 (7-8), S. 441-450
Gas im Gastrointestinaltrakt. In: Wiener Klinische Wochenschrift, 1971, 83 (38), S. 670-677
Geschütztes Leben – geschützte Umwelt. Das Ministerium für Gesundheit und Umweltschutz schafft Grundlagen für die Lösung aktueller und künftiger Probleme, hg. v. d. Sozialistischen Partei Österreichs, Wien, 1975
Informationsstand der Bevölkerung über Krebserkrankungen – Gesundheitspolitischer Kommentar. In: Österreichische Ärztezeitung, 1978b, 33 (23), S. 1289-1292
Krank: Zur Krise der Medizin. Hg. v. E. Berger u. d. Arbeitsgemeinschaft für kritische Medizin und Volksgesundheit, Europaverlag, Wien, 1977b [Symposium vom 26-29.3.1976: „Krank – Zur Krise der Medizin]
Noch ist es nicht zu spät … In: Jahrbuch des ÖGB [Österreichischer Gewerkschaftsbund], Wien, 1973a, S. 51-
Pancreas Aberrans in the Stomach, Report of a Case. In: Gastroenterology, 1953, 24 (4), S. 569-572
Psychosomatische Störungen bei älteren Menschen aus interner Sicht. In: Gerontopsychiatrie, hg. von M. E. Kalousek, Neuss: Janssen, 1988, S. 19-30 [Symposium der Europäischen Arbeitsgemeinschaft für Gerontopsychiatrie, 13, 1985, Wien] (Forum Medizin)
Short report: The mother-child health passport: Austria’s successful weapon against infant mortality. In: Preventive Medicine, 1978c, 7(4), S. 561-563
Topical problems of environmental protection in Austria. In: Nature Focus, 1973b, 16, S. 21-23
Zur Problematik der Crohnschen Erkrankungen. In: Wiener Zeitschrift für innere Medizin und ihre Grenzgebiete, 1967, 48 (9), S. 339-343
Zur Symptomatologie und Diagnose des Magencarcinoms. Übersicht über 232 Falle. In: Acta Gastroenterologica Belgica, 1957, 20 (7), S. 595-607
Wenzl, M. / Deimer, E. / Leodolter, I. / Wallnöfer, H.: Problematik der lympho-venösen Anastomose zur Behandlung der Leberzirrhose und ihrer Komplikationen. In: Münchener medizinische Wochenschrift, 1973, 115 (17), S. 776-781.
Wenzl, M. / Leodolter, I.: Ungeklärte gastro-intestinale Blutungen. In: Langenbecks Archiv für Klinische Chirurgie, 1968, 322 (1), S. 208-214

Literatur / Quellen

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Czeike, F.: Historisches Lexikon Wien, Band 4, Kremayr & Scheriau / Orac, Wien, 2004
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Der Spiegel: Personalien. Ingrid Leodolter, Karl-Gunther von Hase, John Eisenhower, Elizabeth II. Königin von England, Jürgen Wohlrabe, Richard M. Dixon, Nr. 28, 4.7.1977, verfügbar unter: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40830758.html, Zugriff: 20.8.2012
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Schwediauer, V.: Same Same But Different: The Political Recruitment of Women and Men to the Austrian Government, Dissertation, Wien, 2010b, verfügbar unter: http://homepage.univie.ac.at/veronika.schwediauer/___DISSERTATION_Schwediauer_Final.pdf, Zugriff: 10.10.2011
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BiografieautorIn:

Veronika Schwedlauer

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