Jonas-Lichtenwallner Johanna, Jonas; Schriftstellerin und Lyrikerin

Geb. Wien, 5.9.1914

Herkunft, Verwandtschaften: Eltern: Alois und Johanna Lichtenwallner.

LebenspartnerInnen, Kinder: 1938 Heirat mit dem Lyriker Karl Jonas (fiel 1944); Sohn: Gerhard.

Ausbildungen: Studierte Geschichte, Germanistik, Latein und Philosophie an der Universität Wien.

Laufbahn: War als Verlagsangestellte und Lehrerin in einer Privatschule tätig. Sie veröffentlichte Gedichte und Kurzgeschichten in diversen Zeitungen, ab 1934 in der Kulturgemeinde „Der Kreis“ tätig, leitete literarische Veranstaltungen und Lesungen. Sie gründete 1970 die „Klosterneuburger Literaturtage“, bestritt zahlreiche Lesungen, widmete sich der Förderung junger und alter Autorinnen und Autoren.

Ausz., Mitglsch.: Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich, 2 Jugendbuchpreise, 1981 Professorentitel, 1987 Goldenes Ehrenzeichen des Landes Niederösterreich, 1987 Silbernes Ehrenzeichen des Landes Wien, 1992 Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst, 1992 Franz-Karl-Ginzkey-Ring, mehrere in- und ausländische Preise. Mitglied von: „Der Kreis“, „Wiener Frauenclub“ (erste Vorsitzende), Arbeitsgemeinschaft Literatur im Niederösterreichischen Bildungs- und Heimatwerk, IG Autoren, IG deutschsprachige Autoren, Kreis der Freunde um Peter Coryllis Walchum, Verein der Schriftstellerinnen, Verband der katholischen Schriftsteller Österreichs (Ehrenpräsidentin), Österreichischer Autorenverband, Verein der Schriftstellerinnen und Künstlerinnen Wien.

W. u. a.: „Weg durch die Zeit. Gedichte“ (1965), „Das Marterl im heimlichen Grund“ (1970), „Mühlviertler Sagen“ (1971), „Wie weise muß man sein, um immer gut zu sein. Eine Anthologie österreichischer Frauenlyrik der Gegenwart“ (1972), „Wiener Streiflichter. Historische Erzählungen und Gedichte“ (1973), „Staubkorn im Raum. Gedichte“ (1976), „Neue Sicht unseres Weltbildes. Der immanente Positivismus“ (1979), „Waldviertel – Ahnenheimat“ (1981), „Fest der Liebe. Mein kleines Weihnachtsbuch“ (1983), „Irmengatdis. Roman einer heiligen Frau in einer unheiligen Welt“ (1985)

L.: Hübner 1993, Ruiss 1995, Ruiss 1997, Ruiss 2001, Stock 1995, www.whoiswho.co.at