Huze, Natalie von; Hausbesitzerin und Aktivistin der Frauenbewegung
Geb. 22. Februar 1827 in Troppau, Schlesien
Gest. 26. November 1913 in Wien

Natalie von Huze wurde am 22 Februar 1827 in Troppau/ Schlesien geboren. Ihre Eltern waren Johanna, geb. Engelmann und der 1868 in den Ritterstand erhobene Tuchgroßhändler Wilhelm Wiedenfeld.

Am 27. August 1848 heiratete sie Dr. Friedrich Edler von Huze (ca. 1818 – 14. Mai 1878), k. k. Regierungsrat, Hof und Gerichtsadvokat, Professor der Orientalischen Akademie und an der Universität Wien, mit dem sie fünf Kinder hatte: Olga, verh. Leitenberger, geschiedene Stall, Alma, verh. Hardy, Nelly, verh. Schmidt, Alphonse Edler von Huze,Ollivier Edler von Huze.

Natalie von Huze war Hausbesitzerin (zumindest ab 1890 des Hauses „Zum Bienenstock“, Schimmelgasse 17, einer berüchtigten Mietskaserne) und engagierte sich im Wiener Hausfrauen-Verein.

Sie starb am 26. November 1913 infolge einer Gehirnblutung.

Quellen:

Matriken:

Pfarre St. Josef, Sterbebuch 03-10, 1. Jän. 1911 – 31. Dez. 1928, fol. 40, Reihezahl 49

Pfarre Grinzing, Taufbuch 01-04, 1. Jän. 1845 – 31. Dez. 1874, fol. 113, Reihezahl 18

Zeitungen:

Wiener Zeitung 21. April 1850, 5

Die Presse 22. Juli 1868, 3

Juristische Blätter. Eine Wochenschrift, hg. Dr. Max Burian und Dr. Lothar Johann, VII Jhg., 1878, k. k. Hofbuchdruckerei Carl Fromme, Wien 1878, 254

(Linzer) Tages-Post 26. November 1891, 7

Wiener Zeitung 29. Mai 1890, 19

Wiener Hausfrauen-Verein: Rechenschafts-Bericht, Verlag des Wiener Hausfrauen-Vereines, J. B. Wallishausser´s k. u. k.Hof-Buchdruckerei Wien: u. a. 1892, 1895, 1902, 1909, 1913

Arbeiter-Zeitung, 2. Juli 1911, 10f

Wiener Zeitung 27. November 1913, 10

Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe) 28. November 1913, 34

Neue Freie Presse 31. August 1915, 22

Der Abend 8. März 1918, 3f.

Josef Lenobel (Hg.), Das Buch der Häuser und Hausbesitzer Wiens 3, Lenobel: Wien 1908

Autorin der Biografie: Veronika Pfolz