Reichenberg-Hackett, Wally

* 5.3.1895, Wien, † Oktober, 1979
Psychologin

W. R.-H. wurde als Tochter von Dr. Karl Flaschar, Rechtsanwalt, und Hertense, geb. Freiin von Reineck (ledige Tochter eines Freiherrn/Baron) geboren. 1915 heiratete sie Oberleutnant der Reserve und Gutsbesitzer Heinrich Reichenberg.
1910 – 1914 Lehrerinnenbildungsanstalt Klagenfurt, 1915 – 1925 Hausfrau und Landwirtin, Gut Neuhof im Stiftingtal, Steiermark; 1926 Auswanderung in die Vereinigten Staaten v. Nordamerika; 1926 – 1929 Cambridge, Mass., Ev. High-School, Standard Lehrplan der amerikanischen High School, spez. Fächer Latein, amerikanische Geschichte, englische Literatur; März 1929 Abschluss Diplom; 1928 – 1930 Arbeit an der Judge Baker Foundation, Child- Guidance- Clinic, Boston, Mass., unter Dr. W. Healy und A. F. Bronner; Beratung schwer erziehbarer Kinder; 1929 – 1931 Boston Universität, Graduate Scholl, Phil. Fakultät; Hauptfach Psychologie unter Dr. F. W. Vaughan, Nebenfach Deutsch und Kunstgeschichte; 1930 – 1931 Radcliffe College, Graduate School, während dieser Zeit auch ordentliche Hörerin der Psychologie Vorlesungen von Dr. F. L. Wells und Dr. Kasanian „Social Psychiatry“, Boston, Mass.; 1931 Sommersemester, Assistentin im German Department des College of Liberal Arts and Letters, Boston, Mass., unter Prof. J. Haskell; 1931/1932 Universität München, Wintersemester, Philosophische Fakultät und einige medizinische Vorlesungen.
Zur selben Zeit Lehrerin der deutschen Sprache an der Privat-Mädchen Schule „Andreebrook in Munich“, 1932 Universität Wien, SoSe, Philosophische Fakultät; 1932 Rückkehr in die USA. Assistentin von Mrs. E. A. Park, Kindergarten- und Fürsorgewesen in Baltimore, Maryland. 1933 – 1934 Duke Universität, North Carolina. Graduate School, Philos. Fakultät, Psychologie Studium unter Dr. W. McDougall; 3 Semester. Zur selben Zeit Arbeit an der Kinderklinik mit schwer erziehbaren Kindern und Elternberatung. Juni 1934 mithilfe eines Stipendiums der Duke Universität ein Studienjahr in Wien; Titel der abgegebenen Arbeit: „Different Methods of handling problem children.“ 1934/35 Universität Wien, Philosophische Fakultät. 1935 Dissertation an der Universität Wien eingereicht zur Erlangung des philosophischen Doktorgrades: „Vergleich der Testsysteme von Charlotte Bühler, Rachel Stutsman und Lewis M. Terman in ihrer theoretischen Fundierung und praktischen Handhabung.“ Die Dissertation wird als einwandfrei und den Anforderungen an eine Dissertation entsprechend beurteilt.
1946 Mitbegründerin der Duke University Nursery School. Anlässlich der neunten Generalkonferenz der U.N.E.S.C.O. in New Dehli vom 5. November zum 5. Dezember 1956 wird Dr. W. R. als Präsidentin des „International Council of Women Psychologists“ erwähnt.

Werke

The Success and Failure of Subnormal Problem Children in the Community. Mental Hygiene, Vol. XVII, No. 3, Juli 1933.
Creative Education. N-C- Wp,em’s Federation Pamphlet, May 1934.
Ein Fall von Schwererziehbarkeit. Zeitschrift für Jugendkunde. Heft 6, Dez. 1934.
Child Care as a Means of Group Therapy. American journal of orthopsychiatry, vol. XV, no. 4, Oct. 1945.
With Freedheim, D. K.: An Experimental Investigation of Parent-Child Attitudes with the PARI Scales. Child Development. Vol. 30, No. 3, Sep. 1959.
Influence of Nursery Group Experience on Children’s Drawings. Psychological Reports 14, 1964.

Literatur / Quellen

www.library.duke.edu/digitalcollections/
www.dukespace.lib.duke.edu/
www.unesdoc.unesco.org/ www.books.google.at/…The+Success+and+Failure+of+Subnormal+Problem+Children+in+the+Community… www.jstor.org/
www.books.google.at/…Influence+of+Nursery+Group+Experience+on+Children…

BiografieautorIn:

Elke Pichler

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