Morzé, Inge

Ingeborg von; Bibliothekarin
*?, † 2001

Laufbahn: Dr., Leiterin der Bibliothek der Österreichischen Draukraftwerke Aktiengesellschaft, Technisches Bildungswesen, Klagenfurt. Inge Morzè schaffte es als Bibiothekarin der ÖDK durch ihr persönliches Engagement in einer ursprünglich kunstfeindlichen Umgebung eine Sammlung internationaler Druckgraphik der Österreichischen Donaukraftwerke zu etablieren, mit einem Schwerpunkt auf den Alpen-Adria-Raum. Ihr Lebenswerk, wie sie es nannte, fand 1956 ihren Anfang und konnte bis 1980 fortgeführt werden. Danach stoppte der Rechnungshof den Aufbau dieser Kunstsammlung, da dies nicht die Aufgabe der ÖDK sei. Inge Morzés Sammlung verblieb die einzige. (Vgl. Geschichte der österreichischen Bundesländer seit 1945, S. 619.)
Inge Morzé war Mutter von 4 Kindern. Eine ihrer Enkelinnen wurde Schauspielerin am Burgtheater in Wien.
Auszeichnungen, Mitgliedschaften: Kärntner Frauen-Kulturpreis (vor 2002); „Freundin des Hauses“ des Kärntner Kunstvereins.

Literatur / Quellen

Pollak, Oscar: Die Zukunft, Ausgaben 6–12, Sozialistischer Verlag, 2005.
Rumpler, Helmut/Burz, Ulfried: Kärnten: von der deutschen Grenzmark zum österreichischen Bundesland, Band 2 von Geschichte der österreichischen Bundesländer seit 1945. Böhlau, Wien 1998.
Vereinigung Österreichischer Bibliothekare (Hg.): Handbuch österreichischer Bibliotheken I: Bibliotheksverzeichnis Stand 1970. ÖNB, Wien 1971.
www.artgoespublic.com
www.kunstvereinkearnten.at
http://www.klagenfurt.at/leben-in-klagenfurt/friedhoefe/verstorbenensuche.html

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